Am Dienstagvormittag ist auf der A 9 bei Pegnitz ein Sattelzug frontal in einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Trockau gekracht. Der Unfall ereignete sich zwischen der Rastanlage Pegnitz und der Anschlussstelle Trockau. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Gespann den rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin. Aufgrund einer Tagesbaustelle wurde die Fahrbahn von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert. Trotz mehrfacher Ankündigung der Spurwegnahme und Geschwindigkeitsbegrenzung übersah der 55-jährige Berufskraftfahrer letztlich auch das Absicherungsgerät vor sich. Er fuhr ungebremst hinten auf. Durch den Aufprall wurde der Warnleitanhänger gänzlich zerstört. Der Sattelzug rollte noch einige Meter in die Baustelle weiter und blieb dort auf dem Seitenstreifen liegen. Der Mann aus Baden-Württemberg blieb unverletzt. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 200 000 Euro. Der Mann wurde angezeigt. Ihn erwarten nun 145 Euro Bußgeld und ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. pol