Wachenroth — Die Erlanger Verkehrspolizei verteilte am Wochenende einen "Strafzettel" in Höhe von 95 Euro wegen gefährlichen Falschparkens.
Der Betroffene, ein 39-jähriger Fernfahrer, hatte sich in den Abendstunden nicht rechtzeitig um einen Übernachtungsplatz für sich und sein Gefährt gekümmert. Als er dann zu später Stunde die Rastanlage Steigerwald-Süd ansteuerte, waren alle Lkw-Stellplätze belegt. Deshalb parkte er kurzerhand - und offensichtlich sich keiner Gefahr bewusst - auf dem Beschleunigungsstreifen zur Hauptfahrbahn der A 3.
Auch wenn er sich möglichst seitlich hinstellte, war nicht genug Restbreite vorhanden, um gefahrlos vorbeifahren zu können. Die Beamten, die angesichts des knappen Parkraums für Kraftfahrer eher nachsichtig einschreiten, konnten in diesem Fall kein Auge mehr zudrücken und schickten den Falschparker weiter. Als sie nach etwa 2 ½ Stunden wieder vorbei kamen, zeigte sich, dass der Betroffene der Anweisung nicht Folge geleistet hatte.
Immer noch mussten Fahrzeugführer beim Passieren auf die Hauptfahrbahn ausweichen. Diesmal kam er nicht mit einer Belehrung davon, sondern der uneinsichtige Fahrer musste 95 Euro Bußgeld bezahlen. Dann ging es im Beisein der Beamten weiter, um den Platz zu räumen. pol