Kreis Haßberge — In Güntersleben will der FSV Krum beim noch punktlosen Vorletzten der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost seinen zweiten Sieg einfahren. Vor einer hohen Hürde steht die DJK Dampfach, die beim Tabellenfünften in Unterpleichfeld Farbe bekennen muss.

TSV Güntersleben -
FSV Krum

Nach der Partie gegen Forst steht am Sonntagnachmittag für den FSV Krum (11./5) das nächste Aufsteigerduell an. Bei einem Blick auf die Tabelle dürfte die Partie beim TSV Güntersleben (15./0, Anpfiff ist um 15 Uhr) relativ einfach werden, schließlich hat der letztjährige Meister der Kreisliga Würzburg 1 bislang nur Lehrgeld bezahlt. Während die beiden Auswärtsspiele in Oberschwarzach (3:0) und beim SV Rödelmaier (4:1) verloren gingen, kassierte die Mannschaft von Trainer Andreas Schwestka auch zu Hause gegen den FC Geesdorf (0:6) und die DJK Dampfach (0:2) Niederlagen. Erst einen einzigen Treffer erzielte der TSV Güntersleben, wogegen Torhüter Steffen Möldner bereits 15 Mal hinter sich greifen musste. Diese Bilanz nimmt FSV-Spielertrainer Marco Mahler zwar zur Kenntnis - mehr aber nicht. "Das wird für uns die bisher vielleicht schwerste Aufgabe", macht der 39-Jährige deutlich und liefert die Begründung gleich dazu: "Es ist doch völlig verständlich, dass Güntersleben unbedingt die Wende einläuten und die ersten Bezirksliga-Punkte einfahren will, erst recht gegen einen Mitaufsteiger."
Er rechnet jedenfalls mit einem "sehr willigen und zielgerichteten" Gegner, der "unbedingt gegen uns gewinnen" will. Andererseits ist er davon "überzeugt" dass die "Viktorianer" wie schon bei der FT Schweinfurt und in Gerolzhofen "dagegenhalten" und eine gute Chance auf weitere Punkte haben. Der Druck, sagt Mahler, liege eindeutig beim Gastgeber. Doch etwas mulmig ist ihm angesichts der personellen Situation doch etwas, schließlich muss er seit dem unglücklichen 2:2-Unentschieden gegen Forst nun auch noch auf Felix Hart verzichten, der sich bereits nach einer halben Stunde ohne Fremdeinwirkung bei einer Balleroberung vermutlich das äußere Sprunggelenk gebrochen hat. Sollte sich die erste Diagnose bewahrheiten, wäre für den Angreifer ebenso wie für Kevin Rippstein die Vorrunde beendet. Auch Florian Degen ist immer noch nicht einsatzbereit. "Der Kader schrumpft leider immer weiter. Aber Jammern hilft ja nichts, wir müssen trotzdem das Beste aus der Situation machen", gibt sich Mahler kämpferisch. rn
FSV Krum: Klemm - Bujtor, Reugels, Mahler, Durst, Schmitt, Weinmann, Max Witchen, Onojorena, Michael Witchen, Räth, Mutisse, Fösel, Gräf, Barth
TSV Unterpleichfeld -
DJK Dampfach

Ausgerechnet jetzt muss die DJK Dampfach beim TSV Unterpleichfeld antreten. Denn am letzten Spieltag verlor der TSV Unterpleichfeld ausgesprochen unglücklich das Derby in Oberschwarzach mit 0:2 und erhielt in diesem Spiel zusätzlich zwei Rote und eine Gelb-Rote Karte. Mit einer Menge Wut im Bauch wird der TSV Unterpleichfeld versuchen, diese Niederlage wieder wettzumachen, um mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herzustellen.
Die DJK Dampfach verlor ihr letztes Heimspiel gegen TSV/DJK Wiesentheid äußerst unglücklich mit 1:2 und vergab dabei Großchancen in Serie. Nach dem verloren Heimspiel ist das Selbstvertrauen angeknackst, dennoch hat man sich bisher in jedem Spiel viele Torchancen erarbeitet. Deshalb wünscht sich DJK-Coach Reinhold "Asti" Müller, dass seine Stürmer endlich die Blockade vor dem Tor ablegen.
Wenn das gelingt, kann man sicherlich auch aus Unterpleichfeld etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Schmerzlich vermisst wird weiterhin Abwehrchef Paul Tudor und Offensivspieler Lois Jilke, der zumindest für die gesamte Hinrunde ausfällt. dom

DJK Dampfach: Stöcker - Schäfer, Bock, Ebert, Gerber, Geßendorfer, Greb, Hertel, Kleber, Koch, Lutz, , Riedlmeier, Schleicher, Wirsching, Winter, Yücetag, Ziegler