Derzeit würden wieder gerade Senioren mit verschiedensten Betrugsmaschen konfrontiert, teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Deswegen hat die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Coburg ein Infoblatt herausgegeben mit Warnungen und Tipps, wie sich Ältere gegenüber Betrügern verhalten sollten.

Bei Tricks an der Haustür: Keine fremden Personen in die Wohnung lassen und gegenüber unbekannten Personen misstrauisch sein. Personen vor der Tür warten lassen und die Tür schließen. Wer alleine ist, sollte einen Nachbarn hinzubitten oder den Besucher zu einem späteren Termin bestellen. Wer eine Sprechanlage mit Türöffner besitzt, sollte diese auch nutzen und sich vergewissern, wer vor der Tür steht. Wer einen Türspion hat, sollte diesen nutzen.

Überweisungsbetrug: Keine Rechnungen für Angelegenheiten überweisen, die man nicht in Auftrag gegeben hat, sich nicht durch Schlagwörter wie Inkasso, Pfändung, Rechtsanwalt, Zahlungsbefehl usw. unter Druck setzen lassen, zweifelhafte Zahlungen verweigern. Tipp der Polizei: "Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über zweifelhafte Rechnungen."

Telefonbetrug: Sich nicht unter Druck setzen lassen, den Hörer auflegen, wenn einem etwas merkwürdig erscheint, am Telefon niemals über persönlichen und finanzielle Verhältnisse sprechen, keine Kontodaten und PIN/TAN-Nummern weitergeben, Unbekannten niemals Geld oder Wertgegenstände geben. Auch hier heißt es: "Verweigern Sie zweifelhafte Zahlungen. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf."

Beim Einkaufen: Keine größeren Bargeldbeträge mitnehmen, Geld und Kredit/EC-Karten in verschließbaren Innentaschen dicht am Körper tragen, die Geldbörse nicht oben in Einkaufstasche, Korb oder Wagen, so dass sie zu sehen ist, niemals die PIN auf der EC-Karte oder im Geldbeutel notieren (Sperrnotruf: 116116).

Weitere Informationen zu den Themen können im Internet unter www.polizei-beratung.de aufgerufen werden. Der Polizeinotruf ist die 110. red