In der Samstagnacht erreichte die Polizeiinspektion Bad Kissingen die Nachricht eines Taxifahrers, dass ein Fahrgast ihm gegenüber behauptet hatte, ausgeraubt worden zu sein. Der Fahrgast warte nun in der Röntgenstraße auf die Polizei. Da eine Streife weder an der angegebenen Stelle, noch in der Umgebung trotz intensiver Suche einen Geschädigten des mitgeteilten "Raubüberfalls" finden konnte, wurde die Suche abgebrochen und der Vorfall vorerst "zu den Akten" gelegt. Geraume Zeit später wurde die Polizeidienststelle darüber verständigt, dass auf der Straße eine vollkommen betrunkene Person liegen würde. Wieder rückten die Beamten aus. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem sichtlich Betrunkenen um den Mann handelte, der als Fahrgast zuvor dem Taxifahrer die Geschichte mit dem Raubüberfall aufgetischt hatte in der Absicht, sich die Fahrtkosten für das Taxi zu sparen. Den bereits amtsbekannten 47-jährigen Bad Kissinger Frührentner erwartet nun wieder einmal eine Anzeige, diesmal wegen Betrugs sowie Vortäuschens einer Straftat. pol