Die Anwohner des Kulmbacher Stadtteils Blaich fordern seit geraumer Zeit einen Lärmschutz entlang der Bundesstraße 289 (Nordumgehung). Eine kürzlich gegründete Bürgerinitiative hat in den vergangenen Wochen und Monaten über 600 Unterschriften gesammelt, um ihrer Forderung gegenüber der Stadt Kulmbach, aber auch gegenüber dem Staatlichen Bauamt Bayreuth als zuständiger Vollzugsinstitution Nachdruck zu verleihen.

Oberbürgermeister Ingo Lehmann wandte sich nun mit den abgegebenen Unterschriften und einem Schreiben an den Leitenden Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Bayreuth, Kurt Schnabel.

Darin heißt es unter anderem: "Seit vielen Jahren klagen die Anwohner des historischen Stadtteiles Blaich über einen erhöhten Verkehrslärm ausgehend von der Bundesstraße 298, der Kulmbacher Nordumgehung. Entlang der Flutmulde, die erst in der nahen Vergangenheit aufwendig renaturiert wurde und sich so nun als grüner Faden entlang des Mains durch Kulmbach zieht, überlagert eine aufdringliche Geräuschkulisse die angrenzende Wohnbebauung." Lehmann wies auf den dringlichen Bedarf und die dort vorherrschenden Bedingungen hin und bat darum, "den Sachverhalt und mögliche Maßnahmen zur Senkung des Verkehrslärms noch einmal wohlwollend zu prüfen". red