Trotz einer 0:3-Niederlage war Thomas Hüttl mit dem ersten Testspiel seiner Mannschaft zufrieden. Die Bezirksliga-Spitzenmannschaft des TSV Mönchröden verkaufte sich nämlich am Sonntagnachmittag im Vergleich mit dem Regionalligisten TSV Aubstadt auf dem städtischen Kunstrasenplatz in Rödental recht teuer.

Erfreulich war die Zuschauerresonanz, denn nicht weniger als 300 Zuschauer wollten den ersten Test des Bezirksliga-Teams sehen. Betreuer Christian Holzmann zog nach der Partie auch ein positives Fazit: "Mit so vielen Zuschauern haben wir gar nicht gerechnet, und unsere Mannschaft hat sich gegen diesen körperlichen klar überlegenen Gegner ganz hervorragend verkauft."

Testspiel

TSV Mönchröden -

TSV Aubstadt 0:3 (0:1)

Allerdings hatten die jungen Gastgeber zu Beginn eine gehörige Portion Respekt vor dem drei Klassen höher spielenden Kontrahenten, in dessen Reihen mit Tim Hüttl auch der Sohn des TSV-Trainers stand. Und der hatte auch maßgeblichen Anteil am 2:0 für Aubstadt, als er unbedrängt zum Kopfball kam. Anschließend bekamen Paul Pleiner und Jonas Köhn den Ball nicht mehr aus der Gefahrenzone und stolperten sich den Rundling selbst zur Vorentscheidung ins Netz (30.).

Überhaupt hatten die Gastgeber Probleme mit hohen Bällen. Denn auch beim frühen 0:1 durch Dellinger verloren die "Mönche" im eigenen Fünfmeterraum den entscheidenden Kopfball (10.) und beim Treffer zum 0:3-Endstand segelte eine verunglückte Flanke ins Tor (71.). Die "Bogenlampe" von Hofmann landete zum Entsetzen des chancenlosen TSV-Keepers im langen Eck.

Beichel alleine vor dem Torwart

Aber auch die gefällig mitkombinierenden "Mönche" hatten ein paar wenige Einschussmöglichkeiten während der ansehnlichen 90 Minuten. Die größte Chance vergab nach fünf Minuten Nick Beichel. Als er auf den Torwart zulief, scheiterte er am reaktionsschnellen Aubstadter Schlussmann. Ansonsten ließen die Mönchrödener wenig zu und machten dem Regionalligisten das Leben schwerer als es sich die Aubstadter Spieler vorgestellt hatten. oph