Der TV Ottowind wurde 1869 gegründet und wird 2019 sein 150-jähriges Bestehen feiern. In welcher Form und Größe soll in Kürze von einem Festausschuss, der noch einberufen wird, geklärt werden. Die Mitglieder versprachen, bei dem Jubiläum mitzuhelfen.


Ein "Heimspiel" für Ottowind

Einen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr gab der Erste Vorsitzende Bernd Höfer, zugleich auch Erster Bürgermeister der Gemeinde Meeder. Beim "Spiel der Langen Berge" belegte der TV den vierten Platz. In diesem Jahr wird dieser Wettkampf ein Heimspiel. Er findet am 3. Juli um 15 Uhr auf dem Rasenplatz vor dem Sportheim statt. Das Weinfest war ein großer Erfolg. Von einem sehr gelungenen Abend sprach Bernd Höfer.
Eine Vielzahl von Aktivitäten wurden durchgeführt, zum Beispiel der Hallenboden einer Grundreinigung unterzogen, sechs Stepper wurden angeschafft und kleinere Reparaturen, wozu auch Verputzarbeiten in der Halle gehörten, erledigt.
Im sportlichen Bereich präsentierten die Vereinsfarben vor allen Dingen die sechs Kinder, die an den oberfränkischen Meisterschaften in Hof und an den Kreismeisterschaften in Staffelstein teilnahmen und gute Ergebnisse errangen. Justin Illing holte sich sogar in der Altersklasse bis zehn Jahre einen oberfränkischen Meistertitel.
Die Mitgliederzahl beträgt 329 inklusive 49 Kinder und Jugendliche.
Ein Problem stellt seit Jahren die Stützmauer am Sportgelände dar. Zur Klärung über die Kosten und deren Übernahme wird zu einer außergewöhnlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Es sei sehr viel geleistet ˆworden, war Bernd Höfers Resümee. Der nannte den TV einen tragenden Baustein im Zusammenleben im Dorf Ottowind.


Hervorragende Finanzlage

Einen Einblick in die hervorragende Finanzlage gab Vereinskassier Gerd Baudler für den gemeinnützigen Bereich und Vereinsheimkassierer Matthias Bosecker für den wirtschaftlichen Bereich. Letzterer bat um rechtzeitige Anmeldung bei der Belegung der Gaststätte.
"Wenn es im Dorf keine Vereine mehr gäbe, wäre das Dorf tot", war Boseckers Aussage.
Zu Ehrenmitgliedern nach 50-jähriger Mitgliedschaft wurden Hannelore Baumgärtner und Annegret Schunk ernannt. Als Dank und Anerkennung erhielten sie eine Urkunde und einen bunten Frühlingsstrauß. Annegret Schunk erzählte nette Anekdoten aus ihrer Zeit als Übungsleiterin. 25 bis 30 Kinder besuchten damals ihre Turnstunden.
Als neue Kassenprüfer fungieren für zwei Jahre Dietmar Halboth und Monika Bräutigam. Karin Günther