Ebern — Nach seinem spielfreien Wochenende gastiert beim TV Ebern am heutigen Samstag der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West, SpVgg Ebing, im Angerstadion. Obwohl nicht im Einsatz, behielten die "Turner" den guten sechsten Tabellenplatz und mussten niemandem weichen.
Die Mannschaft nutzte das spielfreie Wochenende und konnte so wieder die Kräfte bündeln, Energie und Kraft tanken und sich gut auf die restlichen schwierigen Partien der Hinrunde vorbereiten.
Mit ein wenig Glück wäre zuletzt gegen Merkendorf wohl ein Punkt drin gewesen, wenngleich dieser auch sehr schmeichelhaft gewesen wäre. Gegen Ebing sind wieder Tugenden wie Kampf, Einsatz, richtige Einstellung, Bereitschaft, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, der unbedingte Siegeswille und eine gehörige Portion Motivation gefragt. Wenn die TVler dies nicht auf dem Platz zeigen können, werden sie gegen Ebing wohl nichts ernten.
Stück für Stück arbeitete sich der Gast an die Tabellenspitze und dort steht er nun nicht unverdient. Doch die Eberner wollen dafür sorgen, dass dies nicht von langer Dauer ist. Dafür muss aber aus ihrer Sicht alles passen. Die Gastgeber wollen nach dem Ausrutscher zu Hause gegen Merkendorf wieder zu einer Macht avancieren.
Trotz der Stärken des Gegners haben sich die Männer um Spielertrainer Johannes Fischer vorgenommen, nicht zu sehr auf ihn
zu achten, sondern wollen versuchen, der SpVgg ihr eigenes Spiel aufzudrängen, ohne dabei ins offene Messer zu laufen. Oberstes Ziel wird sein, ohne Gegentreffer zu bleiben. Offensiv ist der TVE normalerweise so variabel und stark aufgestellt, dass er für Tore gut ist.
Genauso wie bei Ebing die mannschaftliche Geschlossenheit die große Stärke ist, ist dies bei Ebern auch der Fall. Funktionieren und harmonieren die einzelnen Mannschaftsteile miteinander und versuchen die Akteure, die Vorgaben des Trainers voll umzusetzen, dann wird es auch für Ebing sehr schwer, etwas in Ebern zu ernten.
Es kommt auch zum Vergleich zweier Torjäger. Während bei den Gästen Jan Dippold die Bezirksliga-Rangliste mit elf Treffern anführt, hat der Eberner Simon Fischer neun auf dem Konto und wird versuchen, näher heranzurücken oder gar mit Dippold gleichzuziehen.
Bis auf den verletzten Faßlrinner können die Eberner personell aus dem Vollen schöpfen. Sowohl Leistner als auch der zuletzt angeschlagene Musik meldeten sich wieder fit.
TV Ebern: J. Kapell, Gnannt - Aumüller, Musik, Steinert, Ammon, Heidenreich, Weiss, Döhler, Geuss, Fuchs, Ludewig, J. Fischer, S. Fischer, Kollmer, S. Kapell, Leistner di