Das schmeckte auch dem singenden Schotten Derek Hardie, der mit seiner Gitarre den Irish Folk, aber auch den stillechten Rock 'n' Roll lebendig werden ließ. Der gebürtige Schotte beherrscht meisterlich die Songs aus der Country- und Folkszene ebenso wie den Rock' n' Roll der 50er und frühen 60er Jahre. Er braucht dafür keine Noten oder sonstigen Accessoires, die Drums improvisiert er mit dem Klopfen auf den Gitarrenkörper, und seine "Bühnenshow" besteht in einem dezenten Wippen mit den Hüften, mit dem er den Rhythmus seines Beats begleitet. Kein Wunder, dass die Tische bis auf den letzten Platz gefüllt waren und viele der Gäste erst zu vorgerückter Stunde den Heimweg antraten. Wer da noch immer nicht genug hatte, konnte sich gegen Mitternacht in den Pup zurückziehen.