In der Mitgliederversammlung zeigte sich der TSV als gesunder, ordentlich aufgestellter Verein mit sieben Sparten, die gute Arbeit leisten.

Erster Vorsitzender Hans Firsching verwies beim Totengedenken auf zwei Urgesteine des TSV, die im letzten Jahr gestorben sind. Heinz Hofmann und Erwin Zahn hatten den Verein zwei Jahrzehnte lang geprägt.

Die Berichte der Spartenleiter eröffnete Giesela Ottenschläger, die vor allem in der Gruppe der Leistungsturnerinnen auf große Erfolge in 2018 hinweisen konnte. Ob bei den Ausscheidungen zum Bayern-Pokal, bei Gauturnfesten oder dem neu geschaffenen Domreiter-Cup waren immer erste oder vordere Plätze dabei. Alle Unterabteilungen aus dieser Sparte - "Kleinkinderturnen bis 5 Jahre, Turnen Aufbaustufe von 5 bis 10 Jahre, Leistungsturnen bis 18 Jahre, Ballett, Tanz, Fitness-Gymnastik und "Fit-für-60" - sind sehr aktiv und haben regen Zuspruch.

Fritz Dannert berichtet über die Abteilung Tischtennis, die ebenfalls Aktivenzuwachs verzeichnet. Bei der Neueinteilung der Kreise und Bezirke durch den Dachverband konnte man die Zugehörigkeit nach Unterfranken - zu dieser Region hatte man bisher so gut wie keinen Kontakt - abwenden. Die Mannschaften wurden in die Bezirke Westoberfranken Nord und Süd zugeteilt, so dass man weiterhin im Raum Bamberg mit drei Mannschaften Tischtennis spielt.

Der Bericht der Sparte Senioren-Fußball von Jürgen Hofmann war etwas ernüchternd. Man konnte in der Saison 2017/18 mit dem Interimstrainer Rene Finnemann den Klassenerhalt in der Kreisliga 3 Bamberg noch schaffen. Dabei war man sich aber bewusst, dass durch das altersbedingte Ausscheiden einiger Stammspieler die Situation nicht besser wird. Der Entschluss und die Verhandlungen mit dem TSV Aschbach führte dann zu der Spielgemeinschaft TSV Schlüsselfeld/TSV Aschbach. Leider hat diese Spielgemeinschaft und auch die Neuverpflichtung eines Trainer-Duos bis jetzt noch nicht die erhofften Erfolge erreicht. Das Ziel bis Saisonende ist der Relegationsplatz, um damit den Klassenerhalt noch zu schaffen. Die zweite und jetzt sogar dritte Mannschaft stehen in den Tabellenplätzen besser, haben aber auch ein größeres Spielerpotenzial.

In Sachen Jugendfußball hatten Walter Grabow und Jürgen Treuheit ebenfalls einige Sorgenfalten. Trotz der Zusammenarbeit mit dem TSV Aschbach, dem TSV Burghaslach und dem FC Thüngfeld in Spielgemeinschaften ist das Interesse Schlüsselfelder Schüler an Fußball rar. In TSV-Verantwortung spielt derzeit nur die A-Jugend.

Schatzmeister Klaus Müller legte mit seinen Zahlen aus dem Buchhaltungsabschluss ein sehr erfolgreiches Jahr dar. Durch die Mitwirkung an den GTF-Sitzungen, dem Fest "100 Jahre Fußball und 50 Jahre Jugendfußball" sowie einem überaus großen Spendeneingang ist das Gesamtergebnis so gut wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Kassenprüfer Fritz Bachmayer und Hans Brehm bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, Schatzmeister und Vorstand wurden daraufhin einstimmig entlastet.

Den Punkt 9 "Genehmigung der Satzungsänderung" musste Klaus Müller absagen. Das Registergericht Bamberg hatte erklärt, dass die Einladung zur Mitgliederversammlung formaljuristische Mängel aufweise, so dass auch einer mehrheitlich beschlossenen Satzungsänderung die Zustimmung nicht erteilt werden könne. Aus diesem Grund wird nach neuer Vorbereitung demnächst eine außerordentliche Mitgliederversammlung die Satzungsänderung beschließen.

Bei Wünsche und Anträge stellte Fritz Dannert für die Tischtennisabteilung den Antrag auf neue Turniertische, da die vorhandenen bereits 25 Jahre und älter sind und den Anforderungen nur noch bedingt entsprechen. Klaus Müller