Der Wahlausschuss, bestehend aus den Vereinsmitgliedern Ottmar Schad und Sylvia Schwarz und Bürgermeister Bernd Höfer (CSU), biss sich die Zähne aus. Zwar gab es zahlreiche Vorschläge für die Neubesetzung des Vorstandsposten beim TSV Meeder, doch die Hauptversammlung blieb in dieser Frage ergebnislos. Keiner erklärte sich bereit, die Vorstandschaft zu übernehmen - so hält Helmut Meyer, der ursprünglich seine Ägide beenden wollte, die Zügel für weitere drei Monate kommissarisch in der Hand.
Trotz alledem tat sich auch Positives beim TSV Meeder hervor: Die Mitgliederzahl ist erneut angewachsen und liegt nunmehr nur noch knapp unter 500. Gerade im Bereich Jugendfußball ist in den letzten Jahren am Fuß der Langen Berge viel getan worden. "Wir betreuen mittlerweile 196 Jugendliche, das sind fast 40 Prozent unserer Mitglieder", bilanzierte Jugendspielleiter Manfred Pflaum.
Die Abteilung Laienspiel konnte von Vorstand Helmut Meyer überzeugt werden, auch dieses Jahr ein Stück aufzuführen. Hierzu erklärte Abteilungsleiterin Sylvia Schwarz: "Ursprünglich wollten wir uns eine künstlerische Pause nehmen, aber mittlerweile stecken wir schon wieder tief in den Proben."


Glück im Unglück

Bei der Vorstellung der Finanzen verwies Kassier Benny Truckenbrodt auf den über die Jahre erweiterten Sportheimkomplex, der einen hohen Sachwert darstelle.
Aus dem Kassenbericht ging auch hervor, dass ein Dieb einen fehlenden Sicherheitsmechanismus ausnutzte und unerlaubterweise 2500 Euro von den Vereinskonten abbuchte. Glücklicherweise wurde das Geld zurücküberwiesen, nachdem der Kriminelle seinerseits einen Fehler bei den Buchungen machte. Christian Dreßel