Nach mehreren teils sehr unglücklichen Niederlagen haben die Basketballer des TSV Ludwigsstadt am Samstag einen dringend benötigten Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Bischberg Baskets gefeiert und damit ein Lebenszeichen in der Kreisliga gesandt. In einer wahren Defensivschlacht hatten die Ludschter das Glück endlich einmal auf ihrer Seite und gewannen letztlich nicht ganz unverdient mit 57:47.
Der TSV startete ohne die Langzeitverletzten Jasmund, Wiefel, Hader und Kühnlenz. Zu allem Überfluss fehlte auch noch Tobias Imsel. Zu Beginn merkte man ihnen die Wut im Bauch über die Pleitenserie der Vorwochen an, woraus zwei unnötige technische Fouls resultierten. Sie suchten aber immer wieder den Weg zum Brett und fanden über Freiwürfe dann ins Spiel. Die Bischberger ließen ihre Klasse nicht vermissen. Sie zeigten sich vor allem von der Dreierlinie treffsicher und gingen so mit einem Vorsprung in die Viertelpause (13:20).
Im zweiten Viertel merkte man den Ludschtern an, dass sie mit mehr Selbstvertrauen auftraten. Durch die variabel agierenden Center Ben Pfeiffer und Samuel Müller konnte die körperliche Überlegenheit am Brett immer wieder ausgenutzt werden. So konnte der Rückstand egalisiert werden, und man ging mit einer kleinen Führung zum Pausentee über (28:27).
Im dritten Viertel spielte der TSV den wahrscheinlich besten Basketball der bisherigen Saison: Mit konzentrierter und konsequenter Verteidigungsarbeit hielt man die Bischberger im gesamten Viertel bei nur drei Punkten. In der Offensive war vor allem Chris Mohler zur Stelle, der sich selbst in der ungeliebten Ludschter Schulturnhalle treffsicher zeigte (42:30).
Im vierten Viertel versuchten sich die Gäste nochmals an einer Aufholjagd, konnten ihren Rückstand aber nie auf unter zehn Punkte verkürzen. Für die endgültige Entscheidung für die Ludschter sorgte dann Youngster Jonas Herrmann, der mit zwei erfolgreichen Fastbreaks das Spiel nach Hause brachte (57:47).
TSV Ludwigsstadt: Müller (13), Mohler (19), Baier, Bär, Zipfel (1), P. Pfeiffer (11), B. Pfeiffer (5), Karakus (2), Herrmann (5), Baumann. pf