Die Bezirksliga-Basketballer des TSV Ludwigsstadt brachen gegen die TS Lichtenfels nach souveräner ersten Hälfte ein, zogen aber den Kopf gerade noch aus der Schlinge.

TSV Ludwigsstadt -
TS Lichtenfels 82:79

Der TSV musste auf Felix Wiefel, Tobi Imsel und auch Samuel Müller mit Bänderriss. Man startete fahrig ins Spiel und ließ die Lichtenfelser oft zu einfachen Punkten kommen. Die Abstimmung in der Defense stimmte noch nicht hundertprozentig. Im Angriff versteiften sich die Frankenwälder zusehends auf Dreipunktewürfe. Dank des in der ersten Hälfte glänzend aufgelegten Chris Mohler war dies augenscheinlich die richtige Entscheidung. So konnte der TSV das erste Viertel mit einem kleinen Vorsprung beenden (25:24).
Im zweiten Viertel fing der Nordhalbener erst richtig Feuer und traf Dreier um Dreier. So wurde der Vorsprung immer deutlicher. Bis zum Pausentee stand Mohler bei sechs (!) verwandelten Dreiern. Auch Paul Pfeiffer blendete sich mit einigen Halbdistanzwürfen ein. So war man, ohne spielerisch zu glänzen, etwas deutlicher in Front (56:48).
Nach der Halbzeit merkten die Lichtenfelser, dass in der Hermann-Söllner-Halle durchaus etwas zu holen war. Vor allem Bezirksliga-Topscorer Sebastian Leicht zeigte seine ganze Variabilität. Der etwa 2,10 Meter große Korbstädter war der Garant der Aufholjagd. So waren die Lichtenfelser vor dem Schlussabschnitt wieder in Schlagdistanz (68:65).
Ein ähnliches Bild bot sich im vierten Viertel. Leicht dominierte die Ludschter Defense nach Belieben und ließ das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch werden. Das Wurfglück hatte die Frankenwälder in dieser Phase endgültig verlassen; selbst offene Würfe wollten, ähnlich wie bei der Niederlage in Bischberg, nicht fallen. Einzig einigen stark erkämpften Offensiv-Rebounds vor allem durch Routinier Ben Pfeiffer war es zu verdanken, dass man wenigstens über die zweite Chance noch zu Punkten kam.
Am Ende waren die Ludschter immer noch mit drei Punkten in Front, schafften es aber nicht, durch Freiwürfe das Ergebnis beruhigender zu gestalten. Nur durch die Offensivrebounds auch nach verworfenen Freiwürfen brachte man den Vorsprung über die Ziellinie und kam so mit einem blauen Auge davon.
Ludwigsstadt: Jasmund (16), Bär, Mohler (21), Baier, Herrmann, P. Pfeiffer (27), Zipfel (4), B. Pfeiffer (13), Karakus (1).
Nun gilt es, auch auswärts endlich einmal einen Fuß in die Tür zu bekommen. Die nächste Chance hierfür bietet sich am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr beim TSV Ebermannstadt. Das nächste Heimspiel steigt am 3. Dezember um 18 Uhr gegen die BG Litzendorf II. pf