Der TSV Lonnerstadt veranstaltet am Samstag, 2. Juli, den Sunhill-Benefiz-Sporttag zu Gunsten der DKMS, der Interessengemeinschaft "Kinder in Not" Lonnerstadt und zur Förderung der eigenen Jugend. Wie der Verein mitteilt, gibt es auf dem Gelände am Sonnenhügel den ganzen Tag Gelegenheit, sich in verschieden Sparten sportlich zu betätigen. Los geht es am Morgen mit einem Jugend-Fußball-Turnier. Ab 10 Uhr treffen die jüngeren Jahrgänge aus F- und E-Jugend aufeinander. Am Nachmittag gesellen sich die älteren D- und C-Jugendspieler dazu.
Ebenfalls am Nachmittag gegen 15 Uhr beginnt das Breitensportangebot. Der Kids-Benefiz-Run ist für Kinder und Jugendliche, hierbei zahlt der Lauf-Pate des jeweiligen Läufers einen Spendenbeitrag pro gelaufener Runde. Ältere Sportler haben anschließend die Möglichkeit, im Walking- oder Hobby-Lauf (jeweils etwa sieben Kilometer) zu starten. Auch hier kommt die Startgebühr von jeweils sechs Euro der Benefiz-Aktion zu Gute.
Parallel zu den Laufveranstaltungen beginnt ein großes Beachvolleyball-Hobby-Turnier. Mit am Start sind auch einige "Promis" aus Lonnerstadt und der Region. Abgerundet wird der Sporttag durch eine Aerobic-Stunde unter freiem Himmel und einer Präsentation der Badminton-Abteilung des TSV. Die Veranstaltung endet mit einer großen Sunhill-Cocktail-Beachparty rund ums Volleyballfeld.
Der Erlös des Tages geht zum einen an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die bereits im vergangenen November mit ihrer durch Nationalspieler Jerome Boateng unterstützen Aktion "Fußball-Helden - Dein Club gegen Blutkrebs" am Sonnenhügel in Lonnerstadt die Möglichkeit bot, sich als möglicher Stammzellenspender registrieren zu lassen. Damals wurden 50 neue Spender, viele aus den Reihen des Sportvereins, gewonnen.
Unterstützt wird auch die Interessengemeinschaft "Kinder in Not" Lonnerstadt mit Organisator Julius Posch, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen zu helfen, die aus verschiedenen Gründen in Not geraten sind. Die Interessengemeinschaft unterstützt seit 1989 mit Spenden aus der Bevölkerung verschiedene Einrichtungen wie das SOS-Kinderdorf Immenreuth, die Lebenshilfe in Herzogenaurach, die Elterninitative krebskranker Kinder in Erlangen, die Welthungerhilfe bzw. Brot für die Welt und viele Schwerstbehinderte aus der Region. Dank der Unterstützung seiner Freunde und Bekanten konnte Julius Posch in der Zeit von 1989 bis 2001 insgesamt 79 500 DM und in der Zeit von 2002 bis heute rund 74 000 Euro verteilen.
Zu guter Letzt geht ein Teil zur Förderung in die eigenen Jugendabteilungen des TSV. Weitere Informationen gibt es auch bei Katharina Kaiser unter Telefon 0171/9597644 oder bei Frank Iftner unter Telefon 0176/66672016. red