In der Kreisklasse 2 ist der TSF Theisenort nach dem 0:0 gegen Küps auf Rang 3 zurückgefallen. Zwei Punkte mehr haben der FC Schwürbitz und der VfR Johannisthal auf ihrem Konto. Den ersten Saisonsieg feierte der SV Fischbach.

TSF Theisenort -
TSV Küps 0:0

In den ersten Minuten tat sich relativ wenig. Die Küps verstanden es geschickt, die Räume vor dem Tor zu schließen. Allerdings machte es der Angriff der Heimelf dem Gegner auch nicht zu schwer. Einen herrlichen Freistoß von Schleicher parierte TW Franz klasse. Auch Gästetorwart Frech zeigte sein Können bei einer guten Chance von Jakobi. Glück hatte er jedoch, als K. Kleylein den Ball aus kurzer Entfernung nicht mehr richtig kontrollieren konnte.
Die zweite Halbzeit wurde wesentlich unterhaltsamer. Theisenort verstärkte die Angriffsbemühungen und drängte den Gegner in dessen Hälfte, während Küps sich auf Konter über die spielstarken Schneider und Glier verlegte. Chancen beim TSF hatten Wich und Bauer. Zwei Konterchancen der Gäste über Glier und Mertel wurden dann von der aufmerksamen Abwehr und TW Franz geblockt. In den letzten 20 Minuten versuchte es die Heimelf mit einem Powerplay, aber die Flanken kamen zu ungenau oder TW Frech und seine guten Nebenleute konnten sich immer wieder aus brenzligen Situationen befreien. Ein Pfostenschuss von Jakobi und ein Kopfball von Friedlein blieben die letzten Chancen für die TSF. Am Ende stand ein gerechtes Remis. Der erfahrene Schiedsrichter Schunk (FC Bad Rodach) zeigte eine souveräne Leistung. vb

VfR Johannisthal -
Sied. Lichtenfels 2:0 (1:0)

Die Siedler begannen forsch und pressten den VfR früh in der eigenen Hälfte, weshalb kein geordneter Spielaufbau möglich war. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten kontrollierten die "Korbmacher" jedoch das Geschehen, und Markus Ludwig vergab eine so genannte Hundertprozentige. Besser machte es Frederik Denegri, als er herrlich aus 25 Metern abzog und der Ball unten rechts einschlug. Die Gäste waren oft gefährlich, wenn der VfR den Ball leichtsinnig in der Vorwärtsbewegung verlor, spielten aber meistens den letzten Pass zu ungenau.
Nach der Pause versuchten die Gäste anfangs mehr über lange Bälle Richtung ihres baumlangen Stürmers Hagel zum Erfolg zu kommen, was jedoch selten klappte. Ihre einzig erwähnenswerte Chance war ein gut getretener Freistoß von Hagel, den Heim TW Mayer jedoch fein parierte. Bei den "Korbmachern" fehlte nun die Genauigkeit im letzten Drittel, weshalb nur noch ein Treffer gelang: Nachdem Ludwig über rechts einige Gegenspieler stehen ließ und den Ball in die Mitte brachte, musste Daniel Uthe den Ball nur noch über die Linie drücken. Unrühmlicher Höhepunkt der Partie war eine vollkommen berechtigte Rote Karte wegen Nachschlagens. fh
Tore: 1:0 F. Denegri (36.), 2:0 Uthe (58.) / SR: Carl (Coburg).
SSV Oberlangenstadt -
Schwabthaler SV 3:4 (1:3)

In den ersten zehn Minuten hätte es nach Chancen durch Rollmann und Gebert bereits 3:0 heißen können, doch rettete jedes Mal ein Gästespieler auf der Linie oder es war das Aluminium im Wege. Aber auch der Gegner hatte mehrere Möglichkeiten durch seine schnellen Stürmer. In der 18. Minute ging der SSV durch ein schönes Kopfballtor nach Flanke von Zipfel in Führung. Danach wurde man innerhalb weniger Minuten zweimal ausgekontert, und der Gast ging in Führung. Kurz vor der Pause traf Stöckert nach einer Flanke zum 1:3 ins leere Tor der Gastgeber.
Nach guter Vorarbeit durch Rollmann erzielte kurz nach der Halbzeit Walter Nickel das 2:3. Der Schwabthaler SV erhöhte nach einem Freistoß per Kopfball auf 2:4, ehe kurz vor Schluss Rollmann noch auf 3:4 verkürzen konnte. Das Fazit des SSV: Nutzt man vorne seine Chancen nicht, bekommt man hinten eins rein.
Tore: 1:0 Nickel (18.), 1:1 Schaller (27.), 1:2 Stöckert (30.), 1:3 Stöckert (42.), 2:3 Nickel (55.), 2:4 Reinhardt (61.), 3:4 Rollmann (90.) / SR: Lischka. sf

SV Fischbach -
VfR Schneckenlohe 1:0 (1:0)

Im Duell zweier bislang sieglosen Mannschaften gelang den Fischbachern der erste Dreier. Das entscheidende Tor erzielte Neuzugang Rolf Voitländer kurz vor der Pause.
Tor: 1:0 Voitländer (38.) / SR: Volkmuth.