In der Handball-Bezirksoberliga der Männer steht die TS Lichtenfels (9.) nach dem 26:23-Sieg am vergangenen Wochenende beim Vorletzten TV Ebern am Samstag (17.30 Uhr) beim punktgleichen HSC Coburg II erneut vor einer richtungsweisenden Partie.
Bei einem Tabellennachbarn gastiert auch der TV Weidhausen (6.) am Sonntag (14 Uhr), wenn er in Bayreuth bei der HaSpo-"Zweiten" antritt.
Spitzenreiter HG Kunstadt ist spielfrei.
HSC Coburg III -
TS Lichtenfels
"Der HSC Coburg III ist ein schwieriger Gegner. Wenn wir alle Mann an Bord haben, stehen die Chancen auf einen Punktgewinn aber relativ gut", sagt TSL-Coach Uli Hillebrand vor dem letzten Auswärtsspiel des Jahres, das die Lichtenfelser am Samstag in der BGS-Halle in der Wilhelm-Ruß-Straße in Coburg absolvieren. Beim punktgleichen Gastgeber (jeweils 4:10) wird auf jeden Fall eine spannende Partie auf die Zuschauer warten.
Mit Lars Fichtner, ein HSC-ler, der sowohl in der zweiten, als auch in der dritten Mannschaft eingesetzt wird, wäre der Gastgeber sehr gut besetzt. Da die "Zweite" allerdings am selben Tag auswärts spielt, hofft der TSL-Trainer darauf, dass dieser Schlüsselspieler gegen sein Team nicht mit dabei ist, zumal Hillebrand selbst nicht weiß, mit welchem Aufgebot er nach Coburg fahren kann. Unter der Woche fehlten wegen Krankheit Nevin Opitz und Simon Schröck sowie wegen studienbedingter Verpflichtungen Cornelius John und Torwart Tim Renner. Die Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel war somit nicht optimal.
Der Bezirksoberliga-Neuling HSC III zieht ein schnelles Spiel mit vielen Kontern auf. Außerdem darf die TSL dem wendigen Kreisläufer keine Freiräume geben. "Wir dürfen nicht zu viele Ballverluste haben, um den Coburgern so wenig Kontergelegenheiten wie möglich zu geben", erklärt Hillebrand. Weiter fordert er von seinen Spielern, sich nicht zu oft in Eins-gegen-Eins-Situationen zu begeben, sondern auf das Mannschaftsspiel zu setzen.
Nach den beiden Siegen zuletzt wollen die TSler ihr Punktekonto so schnell wie möglich aufstocken. In ihrer momentanen guten Verfassung sollte dies in Coburg möglich sein. Ein Erfolg in der Vestestadt würde den achten, vielleicht sogar den siebten Rang einbringen. Eine starke Abwehrleistung wie zuletzt in Ebern wäre dafür ein guter Grundstein. "Daumen drücken und zahlreich unterstützen", heißt es für die Lichtenfelser Fans.

Haspo Bayreuth II -
TV Weidhausen
Verlorenen Boden gut machen wollen die Bezirksoberliga-Handballer des TV Weidhausen wenn sie am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle Ost) bei der Reserve der Haspo Bayreuth antreten. Für die Schützlinge von TVW-Trainer Frank Steinberger ist es schon das letzte Spiel des Jahres. Mit einem Sieg wollen sie sich selbst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen. Bisher weist das Konto des TVW lediglich 6:8 Punkte auf. "Jetzt erst recht" muss deshalb das Motto lauten, auch wenn die zweite Garnitur der Wagnerstädter gewiss kein leichter Gegner ist. Zu Hause weisen die Bayreuther eine Bilanz von 3:1 Siegen auf.
Für Steinberger ist es schwierig, sein Team gegen die HaSpo-Reserve einzustellen, da die Gastgeber immer wieder U21-Spielern aus der Bayernligamannschaft oder der A-Jugend ins BOL-Team holen. kag