Zur Generalversammlung mit Neuwahlen lud das Präsidium des Breitensportvereins TSG 05 seine Mitglieder in das Foyer der Graf-Stauffenberg-Schule ein. Somit war gewährleistet, dass sämtliche coronabedingten Auflagen eingehalten werden konnten.

Präsident Harald Kobold begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrenmitglieder. Sein Dank galt den Verantwortlichen der Stadt Bamberg für die Überlassung des Versammlungsortes. Ehrenpräsident Walter Hoh ließ sich für diese Versammlung entschuldigen.

In Kobolds, in diesem Jahr bewusst etwas kürzer gehaltenen Rechenschaftsbericht für das gesamte Präsidium, ging er auf das zurückliegende Jahr 2019 und teilweise auch auf die nicht einfachen Ereignisse in 2020 ein.

Wie in allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens stand auch bei der TSG das sportliche Vereinsleben ab März 2020 komplett still. Alle geplanten Veranstaltungen des Kalenderjahres fielen der Pandemie zum Opfer.

Der Verein hatte dadurch auch finanzielle Einbußen zu verkraften. Diese stellten aber zu keinem Zeitpunkt eine Existenzbedrohung dar. Mittlerweile laufen die sportlichen Aktivitäten in fast allen Bereichen wieder an. Allerdings wird teilweise noch unter erheblichen Einschränkungen beziehungsweise unter strengen Auflagen wieder Sport angeboten.

Keine Aussicht auf Freilufthalle

Einen Wermutstropfen musste das Präsidium seinen Mitgliedern allerdings mitteilen. Am Vormittag der Veranstaltung erhielt man die Empfehlung seitens der Verantwortlichen der Stadt Bamberg, dass die Aussichten zur Genehmigung des Baus einer Freilufthalle aufgrund der Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes nur schwer bis gar nicht genehmigungsfähig seien. Daher wurde vorerst über diesen Tagesordnungspunkt nicht abgestimmt.

Die anwesenden Mitglieder erteilten dem Präsidium daraufhin den Auftrag, bis zur kommenden Versammlung im Frühjahr 2021 mit den verantwortlichen Ämtern der Stadt und dem Wasserwirtschaftsamt zu klären, welche Baumaßnahmen überhaupt auf dem Vereinsgelände an der Galgenfuhr erlaubt sind. Danach soll dann neu abgestimmt werden.

Für den Verein stellt sich mittlerweile die Grundsatzfrage, wie man sich auf einem Vereinsgelände weiterentwickeln könne, wenn dort grundsätzlich alle baulichen Maßnahmen Auflagen unterliegen beziehungsweise Anträge nicht genehmigt werden. Damit sehen die Verantwortlichen die Zukunft des Vereins an diesem Standort als gefährdet an und hoffen auf Unterstützung durch die Verantwortlichen der Stadt Bamberg.

Vor den Neuwahlen teilte Präsident Harald Kobold mit, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Da sich neben den vorhandenen Funktionären keine weiteren Gegenkandidaten zur Wahl stellten, war es für den Wahlausschuss unter Leitung von Werner Denzler ein Leichtes, die Wahlen zügig durchzuführen.

Neuwahlen verliefen einstimmig

Die Neuwahlen erfolgten jeweils einstimmig und ergaben folgende Ergebnisse: Präsident: Harald Kobold, Vizepräsidenten: Hans-Jürgen Mayer, Hans-Peter Hufnagl, Marco Schaller, Erster Schatzmeister: Martin Rösch, Zweiter Schatzmeister: Hans-Jürgen Halbsgut, Schriftführer: Axel Kunert, Ältestenrat: Petra Dittrich, Lothar Danielowski, Klaus Hoffmann, Mitarbeiterin Kassenwesen: Helga Rösch, Kassenprüfer: Thomas Dippold, Christoph Martin.

Dem Bericht des Schatzmeisters Martin Rösch konnten die Mitglieder entnehmen, dass der Verein, trotz der oben geschilderten Ereignisse, auch weiter kerngesund ist. Im zurückliegenden Jahr 2019 konnte der Haushalt, trotz zusätzlicher Ausgaben im mittleren fünfstelligen Bereich, wieder mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen werden. red