Erstmals wurde der neue Truppführerabschluss in der Feuerwehr Weilersbach erfolgreich durchgeführt. Nachdem alle Teilnehmer bereits das Basismodul der modularen Grundausbildung durchlaufen hatten, folgte nun der Abschluss mit dem Erwerb der Truppführerqualifikation.

Der Chefausbilder der Feuerwehr Weilersbach, Zugführer Thorsten Dennerlein, hatte die Teilnehmer innerhalb von vier Wochen auf die Prüfung vorbereitet. Der Abschluss umfasste mehrere Einsatzübungen in der Gruppe vom ausgedehnten Zimmerbrand mit Personenrettung über Leitern bis zum Verkehrsunfall mit verletzten Personen.

Erschwerend kam bei den praktischen Übungen hinzu, dass die angehenden Truppführer auf plötzlich auftretende Lageänderungen, zum Beispiel Auftauchen von Gasflaschen oder zusätzliche Verletze, angemessen reagieren mussten. Neben der feuerwehrtechnischen Praxis wurden auch einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen bei den Übungen geprüft.

Zuvor hatten alle Teilnehmer eine schriftliche Prüfung mit 25 Fragen zu bewältigen. Lehrgangsteilnehmer waren zum einen die drei jungen Feuerwehrler Lorena Schriefer, Lucy Staron und Jonas Saffer, die mit dem zwölften Lebensjahr in die Feuerwehr eingetreten sind, und zum anderen die drei Quereinsteiger Heinz Appoldt, Benedikt Seiler und Roland Rüdiger, die vor etwa drei Jahren eingetreten sind und dann die modulare Truppmannausbildung (Feuerwehrgrundausbildung) durchlaufen und nun die Truppführerprüfung erfolgreich gemeistert haben.

Die Prüfer, Dominik Dumpert, Kreisbrandmeister Michael Wölker und Kreisbrandrat Oliver Flake, bescheinigten allen Teilnehmern eine gute Leistung. Als interessierter Beobachter war auch Ausbildungs-Kreisbrandinspektor (KBI) Ernst Messingschlage vor Ort. Die Ausbilder Thorsten Dennerlein und Gruppenführer Patrick Wunner von der Feuerwehr Weilersbach und KBI Wolfgang Wunner bedankten sich bei allen Teilnehmern für die Vorbereitung und das Feedback bei diesem Abschlusslehrgang. Durch diese Qualifikation können die Teilnehmer an weiterführenden Lehrgängen, zum Beispiel Gruppenführer, bei den staatlichen Feuerwehrschulen teilnehmen. red