Mit einer knappen Auswärtsniederlage hat der FC Mitwitz die Vorrunde in der Fußball-Bezirksliga West abgeschlossen.
Und wieder wurde ein Problem deutlich: Da Team von Spielertrainer Johannes Müller kann mit Überzahlsituationen wenig, bis gar nichts anfangen. Wie schon im Heimspiel gegen den FC Coburg, als der FCM phasenweise ja sogar drei Feldspieler mehr auf dem Platz hatte, gelang auch in Mönchröden kein Tor in Überzahl.

TSV Mönchröden -
FC Mitwitz 1:0 (1:0)

Zwar bemühte sich der Tabellenvierte redlich um den durchaus verdienten Ausgleichstreffer, doch entweder stand ihnen ein überragender Keeper im Weg oder Luis Langbein hatte sein Visier schlecht eingestellt. Die Wildpark-Elf eröffnete dieses Nachbarduell mit forschem Offensivspiel. Zwei Schüsse von Stammberger und Puff klärten die Gäste in der 6. und 7. Minute gerade noch vor der Linie. Beide Mannschaften versuchten aus der Abwehr heraus zu kombinieren, wobei der TSV etwas tiefer stand, aber bei Gegenstößen nicht ungefährlich war.
Bei einem dieser Angriffe über links kam der Ball quer zu Marc Werner, der seinen Gegenspieler überlief und in der 31. Minute am langen Pfosten zur Führung einnetzte. Kurz darauf musste Miguel Malaj nach einem Foulspiel mit Rot vom Feld.
Die Steinachtaler verstärkten nun ihren Druck gegen zehn "Mönche", konnten sich aber bis zur Pause im Strafraum nicht entscheidend in Szene setzen.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Mitwitz drängte auf den Ausgleich und brachte zwei neue Stürmer. K. Greiner rettete in der 79. Minute auf der Linie. Mitwitz fand bis zu diesem Zeitpunkt kaum Mittel, um noch eine Wende herbeizuführen. Die Abwehr der Gastgeber stand weiterhin unter Druck, nach vorne konnten keine entscheidenden Impulse mehr gesetzt werden. Mit einer Glanzparade in der 83. Minute sicherte "Teufelskerl" Kühn den Platzherren weiter das 1:0. Der eingewechselte Langbein zirkelte frei stehend am langen Winkel des TSV-Tores vorbei. Bis zum erlösenden Abpfiff hing der Kerwa-Sieg der "Mönche" am seidenen Faden, kurz darauf Jubel im Wildpark! Der FCM muss sich den Vorwurf gefallen lassen trotz langer Überzahl nicht druckvoll genug agiert zu haben. mca