Landrat Alexander Tritthart (CSU) nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zum Artikel "Freie Wähler gehen in Klausur" im FT vom 15. Februar. Anders als darin dargestellt sei der Vorschlag zur Senkung des Hebesatzes der Kreisumlage von ihm persönlich bereits im September vergangenen Jahres gekommen und keinesfalls ein Verdienst der Freien Wähler.

"In den Sitzungen des Kreisausschusses und des Kreistags im Dezember folgte dann mein konkreter Vorschlag einer Senkung um 1,1 Prozentpunkte zuzüglich der Weitergabe einer Senkung der Bezirksumlage. Da der Bezirk die Umlage um 0,25 Punkte senkte, habe ich dem Kreisausschuss und dem Kreistag in den Haushaltssitzungen vorgeschlagen, die Kreisumlage 2019 um 1,35 Punkte zu senken und somit alle kreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden um 2,4 Millionen Euro zu entlasten", erklärt Tritthart. In der Haushaltsdebatte dieser Sitzungen seien von den Freien Wählern keine eigenen Vorschläge gekommen, ganz im Gegenteil, sagt der Landrat: "Mein Vorschlag wurde seitens der Freien Wähler ausdrücklich begrüßt. Trotz hoher Investitionen kann die Verschuldung des Landkreises 2019 deutlich abgebaut werden. Entgegen kritischer Stimmen der Freien Wähler habe ich eine Senkung der Verschuldung immer vorangetrieben." red