Die Staatliche Berufsschule I Bayreuth mit gewerblich-technischer Ausrichtung ist eine der größten Berufsschulen in Oberfranken. An ihr werden jährlich etwa 2000 Schüler in 50 verschiedenen Berufen, geordnet in elf Fachbereichen, unterrichtet. Hier besuchte auch der Burgkunstadter Sebastian Kraus aus dem Stadtteil Theisau die Schule. Mit der Traumnote 1,0 wurde er nun für den Abschluss als Industriemechaniker mit dem Staatspreis ausgezeichnet.
In seinem Ausbildungsbetrieb Ireks GmbH Kulmbach erlernte er in einer Ausbildungszeit von 3,5 Jahren diesen Beruf. Den Staatspreis gibt es nur für Schüler an der Berufsschule, deren Notendurchschnitt höher ist als 1,5. Bereits im Frühjahr wurde Kraus mit der Ehrung für den besten Berufsabschluss als Industriemechaniker des IHK Bezirkes Kulmbach bedacht.
Für ihre besonders herausragenden Leistungen wurden nun neben Sebastian Kraus weitere acht Absolventen der Staatlichen Berufsschule I Bayreuth ausgezeichnet.
Der Schulleiter Manfred Müller würdigte das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Preisträger bei einer Feierstunde und überreichte die drei Staatspreise. Die Förderpreise, die der Förderverein der Schule zur Verfügung stellte, übergaben Gerhard Rosam vom Förderverein und Stadtrat und Schulpfleger der Berufsschule I Heinz Hofmann.


Vorteile auch für die Region

Hofmann gratulierte den Preisträgern zu ihrem Erfolg und machte deutlich, wie wichtig Ausbildung und berufliche Bildung für die weitere Zukunft seien. Nicht nur die Auszubildenden, sondern die ganze oberfränkische Region werde von ihrem erlernten Können profitieren.
Die Note spreche für sich, erklärt der Leiter des Technischen Betriebsbüro Wilhelm Kailer der Firma Ireks. Die Hoffnung, dass er nach einer Weiterbildung im Betrieb bleibt, sei durchaus gegeben. In seinem Bereich seien alle sehr stolz auf ihn. redi