Der Tod eines nahestehenden Menschen stürzt Angehörige häufig in eine Lebenskrise, in der sie ihren Alltag nicht mehr oder nur schwer bewältigen können. Trauer kann einsam und krank machen, Angst auslösen. Trauernde fühlen sich oft ausgegrenzt, unverstanden und alleingelassen.
In einer betreuten Trauergruppe bekommen sie Unterstützung, und erfahren, dass andere Trauernde ein ähnliches Gefühlschaos durchleben. Durch die Begegnung und das Gespräch mit ebenfalls betroffenen Menschen haben sie bei den Maltesern die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen ihrer Trauer Raum und Zeit zu geben.
Ab sofort bietet die Malteser-Hospizgruppe Hammelburg wieder Gesprächsabende an. Treffpunkt ist an den Dienstagen, 7., und 21. November sowie am 5. Dezember jeweils um 19 Uhr im katholischen Pfarrzentrum in Hammelburg.
"Bei unserer Trauergruppe ist jeder willkommen, der einen Partner, Angehörigen oder sonst nahe stehende Menschen verloren hat", erklärt Theresia Merz, langjährige Hospizhelferin bei den Maltesern, die die Gruppe leitet. Ein kleines Team von Hospizhelfern begleitet die Gespräche. "Das Angebot kann aber keine Therapie ersetzen", betont Merz ausdrücklich: "Es ist ein reines Begleitungsangebot."
Weitere Infos unter Malteser Hilfsdienst e.V., Bad Kissingen, Petra Reith, Tel: 0971/7237249 oder email: petra.reith@malteser.org red