In herrlicher Herbstkulisse im Chiemgau feierten die Fahrer des Radsportvereins (RSV) Forchheim einen meisterhaften Saisonabschluss der Enduro-One-Serie. Das alpine Gelände am Fuße der Kampenwand forderte in sieben Wertungsprüfungen mit steilen Passagen, viel Fels und Wurzeln die Biker und ihr Material.

Traditionell eröffnete die Klasse E1 Wild Child das Rennwochenende. Für die Nachwuchsbikerin Lotta Weinmann (13) war es die erste Saison mit Serienwertung, das Rennen in Aschau also die letzte Chance, Meisterschaftspunkte zu sammeln. Sie beendete das Rennen in der U16 auf Platz 9 und belegte in der Gesamtwertung als jüngstes und einziges Mädchen Rang 4. Im Prolog für das Hauptrennen qualifizierten sich Uli Weinmann (54) in der E1-Super-Senior-Klasse als Sechster, Paul Hanel (17) und Fabian Ried (18) in der E1-Junior-Klasse als 23. und 28.

Zuschauer sorgen für Stimmung

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Nach dem teilweise nassen ersten Tag brachte Teil 2 des Wettbewerbs nochmal sommerliche Temperaturen. Die Trails zeigten sich im besten Zustand. Die Zuschauer entlang der 18 Kilometer langen und mit über 1800 Höhenmetern gespickten Strecke hatten alles mitgebracht, was Krach machte, um die Biker lautstark zu unterstützen. Höhepunkt war die Finalstage am Fuße der Burg Hohenaschau.

Auch die drei Fahrer des RSV stellten zum Saisonabschluss nochmal ihr fahrerisches Können unter Beweis. Fahrtechnik-Trainer Weinmann (Tagesplatz 7) erreichte in der Gesamtwertung unter 30 Startern Rang 8. Hanel (17.) wurde in der Endabrechnung 19. und Ried (25.) kam auf Rang 21 des 40 Mann starken Feldes.

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen der Mountainbike-Abteilung des RSV um Weinmann und Jugendtrainerin Margrit Altmann für die Enduro-Saison 2019. hor