Das Programm vom 12. bis 15. Oktober ist prall gefüllt: Täglich vier bis acht Workshops, Vorträge, Treffen finden sich auf der Website www.totaldigitalcoburg.de - 25 sind es insgesamt. Zum zweiten Mal organisiert das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital die Coburger Digital-Tage "Total digital". Unternehmen, Startups und Institutionen aus der Region bieten die Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung an und öffnen ihre Tore in Form von Vorträgen, Workshops, Führungen und vielem mehr für die Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen finden sowohl online als auch persönlich mit Hygienekonzept, Abstand und in kleinen Gruppen statt. Die Teilnehmerzahl ist bei allen Veranstaltungen beschränkt; Anmeldung ist erforderlich.

Blicke hinter Kulissen

Die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe können einen Blick hinter die Kulissen großer Coburger Unternehmen werfen, Gründer kennenlernen, von dem Wissen von Professoren und Experten profitieren sowie Einblicke in verschiedene Themenbereiche der Digitalisierung gewinnen. Gleichzeitig bieten die Veranstaltungen die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich mit anderen zu vernetzen.

"Coburg ist digital. Wir haben viele digitale Vorreiter und Experten, die ihr digitales Know-How gerade auch in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie weiter ausgebaut haben und dies mit der Öffentlichkeit teilen", sagt Jochen Flohrschütz, Geschäftsführer von Zukunft.Coburg.Digital. "Von Künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 über New Work und Social Media bis hin zu digitaler Schule und der Digitalisierung in Mittelstand und Handwerk - die Themen von ,Total digital‘ sind so vielfältig wie die Digitalisierung selbst.

So haben Besucher die Möglichkeit, einen Blick in die neuen Abteilung Digital Services der HUK-Coburg mit ihren zukunftsweisenden, innovativen Räumen zu werfen (Donnerstag, 15. Oktober, 17 Uhr) oder bei Unimatic in Grub am Forst intelligente Montageanlagen zu besichtigen und den digitalen Fortschritt in der Produktion zu bestaunen (Dienstag, 13. Oktober, 13.30 Uhr). Auch unsere Schüler arbeiten bereits digital - das zeigt eine Führung des Gymnasiums Casimirianum zum Thema "digitale Schule" (Montag, 12. Oktober, 13.30 Uhr).

Bei den Workshops geht es darum, selbst aktiv zu werden - zum Beispiel beim Bau eines Sensors, um Luftdaten zu messen, beim Erstellen von 3D-Modellen in der Virtual Reality (Creapolis) oder bei einem Workshop, in dem man spielerisch die Vorteile von New Work in das eigene Arbeitsumfeld integriert (vogelfree). Außerdem erwartet die Teilnehmer eine Vielzahl unterschiedlicher Vorträge zu den Themen Künstliche Intelligenz (Creapolis, Sarem Seitz), LoRaWan (süc//dacor), Internet of Things (Creapolis, DevLabs Dabrovski), Telemedizin (Creapolis) und digitalen Geschäftsmodellen (BestSens AG).

Einige Vorträge beschäftigen sich mit der Arbeitswelt der Zukunft sowie der Entwicklung verschiedener Branchen in der Digitalisierung. Hier reichen die Themen von Fördermöglichkeiten digitaler Weiterbildungen (IHK zu Coburg) über die Chancen der Digitalisierung im Handwerk (Kompetenzzentrum Digitales Handwerk) und im Mittelstand (bytabo) bis hin zum Personalrecruiting 4.0 (picabird), der richtigen Kommunikation mit dem Körper (Kraftblick) und einem effektiven, digitalen Workflow im beruflichen Alltag (Clicksports, effectlab.de und nuspace).

Im Abendprogramm sind - wie voriges Jahr - Themenstammtische und der abschließende Fuckup Club vorgesehen, bei dem es um erfolgreiches Scheitern geht (Donnerstag, 15. Oktober, 20.30 Uhr, Digitale Manufaktur Rödental, Eintritt 7 bzw. 5 Euro, nur online buchbar). Daneben bietet das VHS-Kino den Film "2040 - Wir retten die Welt!" (Mittwoch, 14. Oktober, 20.15 Uhr, Utopolis). Karten sind direkt im Kino erhältlich. red