Coburg — Am heutigen Samstag um 16 Uhr empfängt der FC Mitwitz (2./31 Punkte) im Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga West den Überflieger FC Coburg (1./38 Punkte). Im Falle eines Dreierpacks würden die Steinachtaler den Vestestädtern auf den Fersen bleiben, die sich ihrerseits anschicken, ihre makellose Auswärtsbilanz fortzusetzen.
Die Truppe von FCM-Trainer Heinrich Föhrweiser ("Coburg muss mit der Truppe am Saisonende mit mindestens 20 Punkten Vorsprung Meister werden") musste sich zuletzt mit Unentschieden in Ludwigsstadt und gegen Ebing begnügen.
Der FCC feierte vier Siege in Folge und ist seit 312 Minuten ohne Gegentor.
Die Frankenwälder sind als Neuling mit dem bisherigen Saisonverlauf äußerst zufrieden. Ein Blick auf ihre Statistik zeigt jedoch, dass sie vor eigener Kulisse verwundbar sind. Vier Siege stehen vier Remis und eine 1:3-Niederlage gegen Ebensfeld gegenüber. Auswärts beendete Mitwitz dagegen seine fünf bisherigen Begegnungen allesamt siegreich.

FC Coburg aktuell

Der Ligaprimus reist mit Zuversicht an: "Wir haben bislang jede Herausforderung angenommen, nötige Umstellungen gemeistert und unsere Aufgaben erfüllt. Wir sind gewillt, auch diesmal unser Spiel durchzudrücken, den Ball laufen zu lassen und zielstrebige Abschlüsse zu suchen", gibt der Sportliche Leiter Sascha Heuschkel vor.
Die Frankenwälder sieht er als unangenehmen Gegner, der seiner Einschätzung nach gegen den Ball arbeiten und zweikampfbetont zu Werke gehen wird, um den Spielfluss seiner Mannschaft zu unterbinden.
"Das sollte uns aber nicht daran hindern, unser Ding durchzuziehen", meint Heuschkel. Personell kann Coburg fast aus dem Vollen schöpfen. Voraussichtlich steht auch wieder der erfahrene Abwehrspieler Andre Jeschke zur Verfügung, der bei seiner kürzlichen Heirat den Nachnamen seiner Frau angenommen hat und jetzt Meyer heißt. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sein Spielerpass, der zur Umschreibung der Namensänderung zum BFV nach München geschickt wurde, rechtzeitig zurückkommt. Letzte Woche durfte er deswegen nicht auzflaufen.
Stolz ist man beim FCC, dass man mit Jannik Knoch und Andre Greiner zwei überdurchschnittliche, nahezu gleichwertige Torhüter mit großen Zukunftsperspektiven besitzt. haze

TSV Mönchröden aktuell

Der TSV Mönchröden hat heute erneut Heimrecht im Wildpark. Zu Gast ist mit dem FC Oberhaid eine Mannschaft, die erst vor zwei Spieltagen von den "Mönchen" in der Tabelle überholt wurde.
Die Gäste bestritten bisher bei neun Heimspielen nur fünf Begegnungen auf fremden Plätzen, wobei sie lediglich in Niederfüllbach verloren. Der TSV hat sich nach dem Kirchweihsieg auf Rang sechs vorgeschoben. Der Abstand zum Dritten Merkendorf beträgt nur noch zwei Punkte. Die Heimelf ist also auf dem Vormarsch.
Um dran zu bleiben soll heute ein weiterer Sieg hinzugefügt werden. Das Team ist in sich gefestigt und inzwischen durch individuelle Formverbesserung auch eingespielt. mca

TSV Meeder aktuell

Für das Heimteam steht heute das letzte Spiel der Hinserie an. Ein Sieg gegen die Gäste aus Merkendorf würde der bislang so gut gelaufenen Saison noch das i-Tüpfelchen aufsetzen.
Jedoch erwartet man zum einen einen sehr starken Gegner und hat zum anderen auf eigener Seite einige Wackelkandidaten im Kader. Bei Innenverteidiger Klose und Mittelfeldspieler Müller stehen noch große Fragezeichen hinter einem Einsatz.
Trainer Kolsuz wird am Sonntag wieder durch Schiller und Wicht ersetzt werden, da er sich im Urlaub befindet. schi

Spvg Eicha aktuell

Der Punktgewinn gegen Hirschaid (0:0) war für die "Trächer" letzte Woche sogar glücklich. Am Sonntag muss die Gückel-Elf zum TSV Ebensfeld, immerhin Tabellenvierter. "Nur wenn wir kämpferisch wie im letzten Spiel präsent sind und sich unser Abwehrverhalten stark verbessert, werden wir eine Chance haben. Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und mit Disziplin und Geschlossenheit Punkte gegen den Abstieg zu sammeln", so der Trainer.
Personell muss der Übungsleiter nach wie vor auf die Verletzten Hanff, Hebig und Geuß verzichten. pg

TSG Niederfüllbach aktuell

Mit der 1:2-Niederlage in Ebing kassierte die TSG bereits die 5. Pleite mit lediglich einem Tor Differenz. "Wenn es eine Tabelle der ausgeglichen Spiele gäbe, wäre die TSG sicherlich Tabellenführer", fasst Trainer Mnich die bislang verflixt verlaufene Hinrunde zusammen. Doch nützt es nichts, wenn man bei der nun seit fünf Spielen ungeschlagenen SpVgg Ebing über die gesamte Spielzeit mit giftiger Zweikampfführung und viel Laufaufwand die Partie offen hält und am Schluss wieder mit leeren Händen dasteht. Gegen den TSV Ludwigsstadt muss deshalb im Heimspiel jetzt unbedingt wieder ein Dreier her. Trainer Mnich kann auf den selben Kader der Vorwoche zurückgreifen, vielleicht bringt Kontinuität den entscheidenden Ausschlag für das Pendel, dass da heißt Siegesglück. babü