Die großen Fußballklubs beschäftigen ganze Abteilungen, um den Informationsdurst der Fans in den sozialen Medien zu befriedigen. Auch der Handball-Bundesligist HC Erlangen hat sich längst dieses Themas angenommen. "Wir wollten den Fan ganz nah an das Geschehen bringen", sagt Steffen Brandes, Gesamtleiter der Kommunikation und Markenbildung im Verein. Nach dem Umzug für Heimspiele von Erlangen in die Nürnberger Arena erreiche der Aufsteiger etwa 20 Mal so viele Menschen wie zuvor.
In der Tabelle der 1. Liga rangiert der VfL Gummersbach knapp vor Erlangen auf Platz 5. Was die digitale Reichweite angeht, lassen die Franken allerdings große Traditionsvereine wie den Gegner am Sonntag oder den TBV Lemgo hinter sich.
Mit dem Wiederaufstieg bekam der HCE zusätzlichen Schub und findet sich laut Result Sports auf Rang 7 in Deutschland und Rang 22 in Europa.
Wenn morgen um 17.15 Uhr der zwölffache deutsche Meister gastiert, spielt das zwar keine Rolle, doch nach zwei Siegen am Stück strotzt die Mannschaft von Trainer Robert Andersson vor Selbstvertrauen und hat bewiesen, dass sie im Handball-Oberhaus mithalten kann. Auch gegen den VfL mit dem Würzburger Nationaltorwart Carsten Lichtlein zwischen den Pfosten. red/rup