Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und drei weitere Todesfälle. Das teilte das Landratsamt in Haßfurt gestern mit.

Teilweise mit Vorerkrankungen

Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 79-jährige Frau, die an schweren Vorerkrankungen litt und in einer stationären Einrichtung mit der Infektion gestorben ist. Zwei weitere Personen, die positiv auf das Coranavirus getestet worden waren - eine 89-jährige Frau mit schweren Vorerkrankungen sowie ein 78-jähriger Mann - sind in Krankenhäusern gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis auf 20.

Landrat Wilhelm Schneider spricht den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus: "Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien, den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen."

Über 1000 Infizierte

Die Gesamtzahl der Personen, die im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet wurden, beläuft sich auf 1086 (Stand: 30. November, 15.30 Uhr). 666 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 400 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. In häuslicher Isolation befinden sich 1390 Personen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell bei 238,2 im Landkreis Haßberge.

Weitere Maßnahmen

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet, greifen ab dem heutigen Dienstag, 1. Dezember, weitergehende Maßnahmen im Landkreis: Bis zu den Weihnachtsferien gehen die Schulen ab den achten Klassen in den Wechselunterricht. Kleinere Klassen mit einer geringen Anzahl an Schülern, die die Einhaltung der Corona-Regeln (Abstand) in den vorhandenen Räumlichkeiten gewährleisten können, werden weiterhin gemeinsam unterrichtet. Ausgenommen sind die Abschlussklassen und die Förderschulen.

Neue Schließungen

Des Weiteren werden Musikschulen, Fahrschulen sowie Märkte und Wochenmärkte geschlossen (ausgenommen Lebensmittelverkauf). In Abstimmung mit der Polizei bleibt es dabei, dass aktuell keine öffentlichen Plätze im Landkreis festgelegt werden, an denen Maskenpflicht gilt oder der Konsum von Alkohol untersagt ist.

Was ist zu tun, wenn man eine Ansteckung befürchtet? Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/ oder an Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen mit dem Mediziner besprechen.

Weitere Auskünfte zum Corona-Geschehen und über die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie stehen auf der Internetseite des Kreises Haßberge: www.hassberge.de. red