Salz als Streugut ist in den meisten Städten und Gemeinden verboten. Es schädigt die Tier- und Pflanzenwelt. Nur an besonderen Stellen (Gefälle und Treppen) dürfen Anwohner darauf zurückgreifen.

Abstumpfende Mittel, wie Sand, Kalk- oder Basaltspiltt sind weniger effizient, aber dafür nachhaltiger. Das Streumittel sollte jedoch schnellstmöglich nach dem Tauen wieder abgetragen werden, um erneute Rutschgefahr zu vermeiden. Anschließend ist es im Sondermüll zu entsorgen.

Mürbes Streumaterial zerdrückt sich beim Drauftreten. Viele Experten empfehlen Blählava. Aufgrund fehlender Abbaugebiete in Deutschland muss das Streugut jedoch importiert werden und ist somit nur bedingt nachhaltig.

Jeder Bürger hat die Pflicht seinen Bürgersteig begehbar zu machen. Die Richtlinien weichen teilweise voneinander ab und können bei den Gemeinde- oder Stadtverwaltungen erfragt werden.

Angepasstes Verhalten im Straßenverkehr ist besonders bei Schnee und Glätte(-verdacht) für alle Verkehrsteilnehmer das A und O.