Erstmals finden in diesem Jahr thüringisch-fränkische Orgeltage im Raum Neustadt und Sonneberg statt. Insgesamt vier Konzerte samt Festgottesdienst sollen dabei vom 15. bis 17. April die Orgellandschaft in der Region beleuchten und die Zusammenhänge erlebbar werden lassen, die über die Ländergrenzen von Thüringen und Bayern spürbar sind. Initiatoren dieser Orgeltage sind die Kantoren Markus Heunisch (Neustadt) und Martin Hütterott (Sonneberg), die auch wechselseitig als Solisten im Raum Sonneberg und Neustadt gastieren werden.
Für die fränkisch-thüringischen Zusammenhänge braucht man nur auf die Baugeschichte der Stadtkirchen Neustadt und Sonneberg zu verweisen, aber eben auch auf die Geschichte der Orgeln in der Region.
Mit den thüringisch-fränkischen Orgeltagen wird also, ausgehend von der Orgel, dem Hauptinstrument der Kirchen, ein Schwerpunkt der Kirchenmusik in der österlichen Freudenzeit etabliert. Markus Heunisch und Martin Hütterott haben sich für die Orgeltage künstlerische Unterstützung geholt.
So wirkt Immanuel Roessler, Bezirkskantor aus Waiblingen, im Abschlusskonzert am 17. April mit. Instrumentalsolist beim Eröffnungskonzert am 15. April in der Erlöserkirche Mengersgereuth-Hämmern ist der Geiger Frithjof Greiner, der gemeinsam mit Markus Heunisch musizieren wird.
Ziel der länderübergreifenden Orgeltage ist es nach Angabe der Organisatoren, die Vielfalt der Kirchenmusik, "die ihren Ursprung in den äußerst verschiedenartigen Orgeln der Region hat, über weitere Instrumente in der Kirche bis hin zum niveauvollen Kammerchorgesang zu beleuchten." ct