Unterpreppach — Thomas Mahr und Florian Schmidt entschieden zum dritten Mal in Folge die Kegler-Tandem-Meisterschaft des KSV Waldeck Unterpreppach für sich. Sie dürfen damit im kommenden Jahr ihren Titel nicht verteidigen.
Mit 13 Gespannen war die Teilnehmerzahl noch einmal höher als im Vorjahr. Auch acht Damen waren dabei. Bis auf den Titelverteidiger wurden die Teams ausgelost. Gespielt wurden zunächst 40 Wurf abwechselnd auf Abräumen, das Finale lief über zweimal 40 Wurf.
Die Platzierung nach der Vorrunde, Gruppe A: 1. Yvonne Gercke/Philipp Meißner 12 Punkte/560 Holz, 2. Matthias Ebert/Jonas Fröhlich 9/545, 3. Matthias Gercke/Sophia Steinmetz 6/576, 4. Thomas Mahr/Florian Schmidt 5/542, 5. Monika Schor/Vanessa Grader 4/507, 6. Karl Räder/Doris Welsch 4/495, 7. Lothar Heimlich/Roland Schorn 2/520; Gruppe B: 1. Berthold Barth/Sonja Zellner 6/447, 2. Stefan Grader/Gerhard Schorn 6/446, 3.Rüdiger Schmidt/Michaela Elflein 6/417, 4. Jürgen Oppelt/Simon Schorn 6/403, 5. Heinrich Welsch/Monika Elflein 4/441.
In den Viertelfinals kam es zu folgenden Ergebnissen: Yvonne Gercke/Philipp Meißner - Jürgen Oppelt/Simon Schorn 80:87, Berthold Barth/Sonja Zellner - Thomas Mahr/Florian Schmidt 97:124 nach Verlängerung, Matthias Ebert/Jonas Fröhlich - Rüdiger Schmidt/Miachela Elflein 86:78, Stefan Grader/Gerhard Schorn - Matthias Gercke/Sophia Steinmetz 81:77. Im Halbfinale setzten sich Thomas Mahr/Florian Schmidt gegen Matthias Ebert/Jonas Fröhlich knapp mit 83:79 Holz durch, während Jürgen Oppelt/Simon Schorn gegen Stefan Grader/Gerhard Schorn zu einem deutlichen 99:71-Erfolg kamen.
Das Spiel um den dritten Platz entschieden Grader/G. Schorn gegen Ebert/Fröhlich mit 89:72 für sich.
Im Endspiel hielten Oppelt/S. Schorn gegen Mahr/ Schmidt zwar gut dagegen, konnten jedoch letztlich eine Niederlage mit 174:193 nicht verhindern. Das mit Abstand höchste Ergebnis auf 40 Wurf erzielten Yvonne Gercke/Philipp Meißner mit 129 Holz in einem der Vorrundenkämpfe.
Bei den Teilnehmern, die sich bis ins Finale "durchgeboxt" hatten, war ein gewisser Kräfteverschleiß nicht zu übersehen. Insgesamt wurden über 3500 Kugeln gespielt.
Eine vorbildliche Gesamtorganisation muss man wieder einmal Sportwart Matthias Gercke bescheinigen. di