Verbiegt sie leicht, schüttelt die Zehen und dreht sie mal langsam, mal schneller, als würden sie auf diese Weise miteinander sprechen.
Nach einigen Minuten nimmt sie dann doch ihre mitgebrachten Materialien zu Hilfe. Ihr rechter Fuß bekommt zuerst eine Art Nase aufgesetzt, anschließend eine Perücke mit roten Haaren und zuletzt eine Kutte aus weißem Stoff. Kaum fertig angekleidet, stellt er sich als das tapfere Schneiderlein vor, das gerade aus einem tiefen Schlaf erwacht ist. Nach so einem Schlaf sei ein ordentliches Frühstück sehr wichtig. Und da es nichts Besseres gebe als Pflaumenmusbrot, macht sich das Schneiderlein sogleich daran, sich eines zu schmieren. Doch ist das Pflaumenmus alle. Also ruft er die Pflaumenmus-Verkäuferin, in die er heimlich verliebt ist, an. Mit einem gelb karierten Stoff, einer Nase und einer braunen Perücke bekleidet, erwacht diese in Gestalt von Anne Klingers rechtem Fuß zum Leben.