Die Theaterfreunde Wallenfels hatten sich viel für das Projekt Schlossbergkapelle vorgenommen. Anlässlich der im Juni erfolgten Spendenübergabe von jeweils 500 Euro an zehn Vereine erklärte Bernhard Gleich, dass außer der Initiative für eine neue Sitzgruppe und eine Fotovoltaikanlage noch der Wunsch bestehe, eine breite Schneise zu schlagen, um einen Ausblick auf die Schlossbergkapelle zu schaffen.

In aufwendiger Handarbeit war die Sitzgruppe von Albert Zeuss und Bernhard Gleich in der Werkstatt von Hans Ott hergestellt worden. Das Holz war eine Spende und das Sägewerk Weiß hatte die Trocknung vorgenommen.

Walfried Schmittnägel hatte sich spontan angeboten, dass seine Firma Schmittnägel-Bau die Gesamtkosten für die Fotovoltaikanlage, die noch erweitert wird, übernehmen wird. Das Vorhaben, eine Schneise zur Schlossbergkapelle zu schlagen, hatte sich Initiator Berhard Gleich nicht so schwer vorgestellt. Das größte Hindernis waren die vielen Dornenstauden und ohne den Einsatz von Baumaschinen und die Unterstützung von Fachleuten wäre die Umsetzung auch nicht möglich gewesen. Federführend war Michael Mähringer, der an den Motorsägen von Albert Zeuss und Kevin Müller unterstützt wurde. Beeindruckend war der große Einsatz der beiden "Holzrücker" Hans Ott und Thomas Müller mit ihren Geräten. Für die Begradigung eines Hügels am Kreuzweg sowie die Wiederherrichtung des Weges hatte die Firma Schmittnägel-Bau einen Bagger zur Verfügung gestellt.

Nach dem Krieg war der Schlossberg fast gar nicht mit Bäumen bewachsen Die Theaterfreunde Wallenfels sind stolz und zufrieden, dass nun wieder eine Sicht vom Marktplatz über die Kirche zur Schloßbergkapelle vorhanden ist. Das Vorhaben war mit Bürgermeister und Bauausschuss abgesprochen.

Schön wäre es nach Ansicht der Theaterfreunde Wallenfels, wenn sich für die Zukunft alle zwei Jahre ein anderer Verein bereit erklären würde, den Schlossberg von Stauden und Sträuchern zu befreien. red