Zehn Frauen haben sich vor sechs Jahren über das Filzen gefunden. Vor zwei Jahren konzipierten sie ihre erste gemeinsame thematische Ausstellung. Die Frauen aus Franken und der Oberpfalz zeigen ihre Werke ab Samstag, 6. Februar in der Ausstellung "Grenzgängerinnen" den Rathaushallen Forchheim.
Das Spektrum ist inzwischen erweitert und sie arbeiten mittlerweile in unterschiedlichen textilen Bereichen. Alle haben gleiche Ansätze, Ansprüche auf Qualität, Wissen um Material und Technik und jede hat ihre eigenen Art, mit Textilem umzugehen.
Traditionelle Textiltechniken wie Filzen, Spinnen, Nähen, Klöppeln etc. sind die Grundlagen des kreativen Tuns. In der Ausstellung soll die Verknüpfung von verschiedenen Materialien, Techniken und der Gruppe gezeigt werden. Sie wollen im Ausdruck keine Grenzen setzen, sich nicht eingrenzen lassen. Somit sehen sie sich als textile Grenzgängerinnen. Dass heute das Thema Grenzgängerinnen eine solch politische und gesellschaftskritische Dimension hat, war zu Beginn ihrer Überlegungen nicht abzusehen.
In der Vernissage am Freitag, 5. Februar, um 18 Uhr wird die Forchheimer Kulturreferentin Katja Browarzik ein Grußwort sprechen, ebenso eine Sprecherin der Gruppe. Eine Märchenerzählerin und ein Gitarrist werden das Programm abrunden. red