Unter dem Motto "Beschwingt in den Sommer" entführte das Salonorchester Ferenc Babari aus Nürnberg die Zuhörer mit bekannten Melodien in die Welt der Operette und des ungarisches Czardas. Erdmute Knauer vom Förderverein "Kunst & Musik im Schlosspark Unterleinleiter" freute sich, dass auch die zweite Veranstaltung der Konzertsaison sehr gut besucht war.
Mit Alexander Duma (Violine), Ralph Krause (Violoncello), Joachim Sevenitz (Kontrabass ) und Kapellmeister Christian Reuter (Clavinova) - allesamt Mitglieder des Nürnberger Staatstheaters - ließ der auch als "Teufelsgeiger" bekannt gewordene Ferenc Babari auf der Waldwiese des Schlossparks zunächst romantische und gefühlvolle Stücke von Suppe, Offenbach, Johann Strauß Sohn, Toscanini und Lehar erklingen.
Nach der Pause erschien das Salonorchester folkloristisch im bestickten Hemd. Ferenc Babari erfreute mit den ungarischen Tänzen von Johannes Brahms, dem "Csardas" von Victor Monti und weiteren Melodien von Emmerich Kallmann und Franz Lehar und entführte die Gäste in die Zeit der K.-u.-K.-Monarchie. Bei seinem Paradestück "Die Lerche" des rumänischen Komponisten Georgias Dinicu entfaltete Babari höchste Spielkultur und riss die Besucher mit. Mit tosendem Applaus bedankte sich das Publikum für den ebenso feurigen wie beschwingten Sommertag im Schlosspark Unterleinleiter.
Die nächste Veranstaltung findet am Samstag, 22. Juli, statt. Um 10.30 Uhr wird im Heckentheater das Kinderstück "Schnickschnack & Schnuck - auf der Suche nach Liebe" aufgeführt. Um 17 Uhr brennt dann das Ensemble "Bavarian Brass" auf der Waldwiese "ein musikalisches Feuerwerk" ab. red