Stegaurach — Interessierte Bürger aus Kreuzschuh und Stegaurach haben das Nahwärmenetz der Nachbargemeinde Walsdorf besichtigt. Die Anwohner von Kreuzschuh stehen vor der Entscheidung, ob im Zuge der Dorferneuerung ein Nahwärmenetz wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Aufgrund der Kanalarbeiten in Kreuzschuh könnten die Nahwärmeleitungen sehr günstig verlegt werden.
An das etwa vier Kilometer lange Walsdorfer Nahwärmenetz sind das Rathaus, die Schule, der Kindergarten, das Seniorenheim und viele Privathäuser angeschlossen. Die Wärme wird durch zwei Hackschnitzelanlagen und eine Biogasanlage gewonnen.

"Beeindruckendes Beispiel"

Das Nahwärmenetz wurde in einem ersten Abschnitt 1998 gebaut und seitdem erweitert. Betreiber des Nahwärmenetzes ist eine GmbH, an der die Gemeinde Walsdorf mit etwa 30 Prozent beteiligt ist. "Das Walsdorfer Nahwärmenetz ist ein sehr beeindruckendes Beispiel dafür, wie sich aktiver Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung verbinden lässt", sagte nach der Besichtigung Stegaurachs Zweiter Bürgermeister Bernd Fricke (parteilos). red