Aufgrund der bevorstehenden Sanierung der Sitzungssäle des Amtsgerichts Erlangen in der Mozartstraße 23 ziehen das Familiengericht, das Nachlassgericht und die Strafabteilung ab Anfang August 2020 vorübergehend in die Räume des ehemaligen Gesundheitsamts in der Schubertstraße 14. Nach dem Abschluss umfangreicher Planungs- und Vorbereitungsarbeiten wird nach dem Altbau und dem Übergangstrakt nunmehr auch der mittlerweile rund 40 Jahre alte "Neubau" des Amtsgerichtsgebäudes in Erlangen umfassend, vor allem aber im Bereich der Sitzungssäle, saniert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gerichts hervor.

Wegen der mit den Bauarbeiten verbundenen erheblichen Beeinträchtigungen werden das Familiengericht, das Nachlassgericht und die Strafabteilung für die zu erwartende Dauer der Arbeiten, zwei Jahre sind hier veranschlagt, übergangsweise in das ehemalige Gesundheitsamt verlegt. Auch alle Sitzungen und Termine dieser drei Abteilungen werden ab 27. Juli dort stattfinden.

Die Zivilabteilung, das Betreuungsgericht und das Grundbuchamt sind hiervon nicht betroffen. Auch die postalischen und telefonischen Erreichbarkeiten des Gerichts ändern sich nicht, Postadresse bleibt die Mozartstraße 23. Die Rechtsantragsstelle findet sich ebenfalls weiterhin hier.

Während der Dauer des Umzuges vom 20. bis 24. Juli und der damit einhergehenden In-stallation einer neuen Telefonanlage ist das Amtsgericht Erlangen laut Pressemitteilung in dieser Zeit nur eingeschränkt telefonisch und persönlich erreichbar. Anfragen sollten sich daher nach Möglichkeit auf unaufschiebbare Angelegenheiten beschränken. red