Das Team der Schlüsselfelder Johanniter-Rettungswache kann sich über einen neuen Defibrillator freuen - zumindest für die nächsten sechs Monate: Ein halbes Jahr lang können die Besatzungen der Krankentransportwagen (KTW) den "Defigard Touch 7", ein Notfall-Überwachungsgerät und Notfall-Defibrillator, nutzen und ausgiebig testen. "Wir freuen uns, dass wir so die Möglichkeit bekommen, auf unserem KTW modernste Technik einsetzen zu können. Und natürlich kommt es auch unseren Patienten zugute, wenn wir auf dem neuesten Stand der Technik sind. Vor allem, weil wir hier auf dem Land viele Notfälle fahren und so die Rettungswagen unterstützen", erklärt Rettungsdienstleiter Thomas Roschmann. Die Schiller Medizintechnik GmbH, die das Gerät zur Verfügung stellt, erhält im Gegenzug Erkenntnisse und Feedback aus der direkten Praxis. Das Gerät ist sowohl für den Einsatz bei Erwachsenen als auch bei Kindern geeignet, es ermöglicht eine ständige EKG-Überwachung sowie die Aufzeichnung eines Zwölf-Kanal-EKGs und es misst den Blutdruck, den Sauerstoffgehalt im Blut und den Gehalt an Kohlendioxid in der Atemluft des Patienten. Außerdem ist ein sogenanntes Feedbacksystem integriert, das den Helfern Rückmeldung über die Qualität ihrer Herzdruckmassage gibt.

Bei einer ausführlichen Vorstellung und Einführung des Defibrillators mit Touchscreen wurden die Mitarbeiter der Rettungswache in die Funktionsweise des Gerätes eingewiesen, damit es möglichst schnell im KTW eingesetzt werden kann. Eines überzeugte bereits auf den ersten Blick beziehungsweise beim ersten Handgriff: Der "Defigard Touch 7" ist mit unter vier Kilogramm leichter als viele Vergleichsgeräte und damit einfach zu handhaben. Alles Weitere werden die Mitarbeiter von Thomas Roschmann in den nächsten Monaten genau unter die Lupe nehmen und im Einsatz beobachten. red