Die Targobank Coburg meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015. Die Filiale in der Mohrenstraße konnte insbesondere im Kredit- und Investmentgeschäft kräftige Zuwächse verbuchen. Das Volumen der ausgegebenen Konsumentenkredite in Coburg lag Ende des vergangenen Jahres bei 42,9 Mio. Euro (plus sechs Prozent). Die Filiale betreute rund 14 300 Kunden und führte 3300 Girokonten (plus zwei Prozent). Die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten lag bei rund 3400 Stück, das ist ein Zuwachs von knapp 53 Prozent. "Diese Entwicklung bei den Kreditkarten ist ein Sondereffekt aufgrund der Integration des Privatkundengeschäfts der Valovis Bank in die Systeme der Targobank", erläutert Filialleiter Markus Gebauer.
Trotz historisch niedriger Zinsen blieben kurzfristige Geldanlagen gefragt, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. So hatten die Kunden in Coburg zum Jahresende 9,5 Mio. Euro (plus 14 Prozent) in Tagesgeldern angelegt.
Das Volumen der Spareinlagen lag bei 3,2 Mio. Euro (plus 17 Prozent), während die Festgeldanlagen 6,4 Mio. Euro (minus 22 Prozent) betrugen. "Anlagen in Wertpapiere gewinnen angesichts niedrigster Zinsen zunehmend an Attraktivität", sagt Markus Gebauer.
So verwaltete das Geldinstitut in Coburg für seine Kunden Ende 2015 ein Depotvolumen von 32,9 Mio. Euro (plus neun Prozent). Insbesondere die Vermögensmanagementfonds blieben gefragt, hier war ein Anstieg des Volumens auf 3,9 Mio. Euro (plus 24 Prozent) zu verzeichnen.
Auch bundesweit hat das Geldinstitut laut Gebauer seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt und im Geschäftsjahr 2015 mit einem Vorsteuergewinn von 430 Mio. Euro (HGB) sein bestes Ergebnis seit Markenstart 2010 erzielt (Vorjahr: 267 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,8 Prozent und stieg von 13,48 Mrd. Euro auf 14,12 Mrd. Euro.
Auch ihren Zins- und Provisionsüberschuss habe die Targobank signifikant gesteigert. Insgesamt betreute die Bank zum Ende des Berichtsjahrs bundesweit rund vier Millionen Kunden. red