Kurz vor den Feiertagen haben sich die Leistungsschwimmer der SG Haßberge wieder auf den Weg nach Coburg gemacht, um dort am 13. Weihnachtsvierkampf des AWV Coburg teilzunehmen. Mit mehreren Podestplätzen lieferten dabei nicht nur die erfahrenen Schwimmer ein gutes Ergebnis ab. Auch der jüngste Schwimmnachwuchs schwamm couragiert vorne mit und holte sich beim "Coburger Wasserfloh" gleich mehrere Medaillen.

Beim Weihnachtsvierkampf, der im Coburger "Aquaria"-Bad ausgetragen wurde, ging es für die Jahrgänge 2010 und älter darum, auf der 50-Meter-Distanz in den vier Schwimmarten Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil innerhalb kurzer Zeit gute Leistungen abzurufen, um als eine(r) der besten fünf der Gesamtwertung in den Endlauf über 100 Meter Lagen der jeweiligen Altersklasse zu gelangen. Die drei Erstplatzierten dieser Läufe wurden jeweils mit Pokalen geehrt.

Zuerst traten jedoch auch diesmal die Kleinsten an. Unmittelbar vor dem Weihnachtsvierkampf fand der traditionelle "Coburger Wasserfloh" statt. Bei diesem kindgerechten Schwimmwettbewerb über die 25-Meter-Strecke zeigten Lena Hamm (Jahrgang 2012), Hannes Kempf (2011), Noah Klarmann (2011) und Sophie Raudszus (2011), was sie im Training eingeübt hatten. Während sich Sophie Raudszus über Silbermedaillen über 25 Meter Rücken und 25 Meter Freistilbeine mit Brett sowie Bronze über 25 Meter Brust freuen durfte, schaffte es Lena Hamm gar zu Gold über 25 Meter Brust und 25 Meter Rücken sowie zur Bronzemedaille über 25 Meter Freistil.

Dass die vier jungen Nachwuchsschwimmer auch schon ein echtes Team sind, zeigten sie in der anschließenden Staffel, wo sie sich nach einer tollen Mannschaftsleistung verdient die Silbermedaille holten.

Im Weihnachtsvierkampf stellte die SG Haßberge in der Altersklasse 2009/2010 mit Dana Bertram, Laura Dohles, Anna Hofmann, Jule Klarmann, Nansy Mohammed, Daniel Raudszus und Magdalena Werner neben dem Gastgeber SSG Coburg mit eines der stärksten Teams. Anna Hofmann (2010) gelang es, sich gegen mehrere Schwimmerinnen des Jahrgangs 2009 durchzusetzen und in den Endlauf einzuziehen. Auch dort legte sie sich kräftig ins Zeug und schrammte als Vierte nur knapp an ihrem ersten Pokal vorbei.

Als Einzelkämpfer präsentierte sich Manolo Schmidt in der Jahrgangsklasse 2007/2008. Er zeigte sich dabei als würdiger Vertreter der Schwimmer aus dem Haßbergkreis und zog dank konstanter Leistungen in allen vier Schwimmdisziplinen verdient in den Endlauf ein. Auch dort lieferte er eine ordentliche Leistung ab und beendete den Wettkampf in einer Zeit von 1:43,27 Minuten als Vierter.

Mit sechs Schwimmern war die SG Haßberge in der Jahrgangswertung 2005/2006 wieder stark vertreten. Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eleonora-Francesca Martani, Nastia Mohammed, Johanna Strobel und Lea Zehe warteten dank der zurückliegenden intensiven Trainingswochen mit zahlreichen neuen Bestzeiten auf. Dem aus Dietlein, Martani und Strobel bestehenden Trio gelang der Sprung in die Finalläufe. Dort kam es gar zu einem Doppelsieg der Haßberg-Schwimmer. Sowohl Johanna Strobel (1:14,26 Minuten) als auch Leandro Dietlein (1:16,82) dominierten ihre Endläufe über die 100 Meter Lagen, sie schlugen jeweils mit großem Abstand als Erste an.

In den Jahrgängen 2004 und älter standen mit Jonathan Bischoff, Lena Roth, Julia Strobel und Jule Thamm die erfahrensten Schwimmer auf dem Startblock. Bereits in den Vorläufen mussten sie alles aus sich herausholen, um vorne dabei zu sein. Dank mehrerer neuer Bestzeiten erreichten Bischoff und Roth die beiden Endläufe. Hier verbuchte die SG Haßberge zwei weitere Podestplätze für sich. Lena Roth schwamm in 1:14,95 Minuten auf den dritten Platz, während Jonathan Bischoff in einem Wimpernschlagfinale nach 1:04,16 Minuten als Zweiter anschlug. red