Bamberg — Nach zwei intensiven Turniertagen in Dessau-Roßlau und Osnabrück stehen die 48 Basketballerinnen des Jahrganges 2001 für das Finale 2015 der Aktion "Talente mit Perspektive" im April in Heidelberg fest. Bayern und das Bamberger Nachwuchsprogramm vertreten dann Julia Förner, Jana Barth und Kim Siebert, die sich mit ihren Leistungen empfahlen.
Vor den Augen der Sichter Michael Kasch und Eberhard Spissinger aus dem Trainerstab des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) kämpften knapp 140 Mädchen in ihren Landesverbands-Teams um die begehrten Tickets. Aus dem Bamberger Leistungskonzept waren mit Julia Förner, Jana Barth, Kim Siebert, Magdalena Landwehr (alle Jahrgang 2001) und Nina Kühhorn (02) vom bayerischen Landestrainer Imre Szittya gleich fünf Spielerinnen nominiert worden. Magdalena Landwehr konnte die Fahrt wegen einer Fußverletzung jedoch nicht antreten.
Bereits am ersten Turniertag dominierten die Teams aus Bayern und Berlin. Sie schlossen den ersten Turnierteil als Gruppensieger ab und gewannen auch ihre Halbfinals. Das Endspiel war an Spannung kaum zu überbieten, knapp setzten sich die bayerischen Talente mit 36:34 durch.
Als Belohnung für ihre starken Leistungen ergatterten sich Julia Förner, Jana Barth und Kim Siebert das begehrte Ticket für das Heidelberger Finale. Nina Kühhorn werden laut Landestrainer Szittya gute Chancen eingeräumt, dies im nächsten Jahr zu schaffen, da sie noch dem jüngeren Jahrgang angehört, der 2016 gesichtet wird. Auch der groß gewachsenen Magdalena Landwehr wäre mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit der Sprung in den Sichtungskader gelungen.
Der Bamberger Jugendkoordinator Patrick Seidel freut sich: "Ich bin sehr stolz auf unsere Mädchen. Sie haben einen sehr guten Job gemacht. Es zeigt sich, dass sich ihre harte Arbeit lohnt. Wir hoffen, dass sie auch in Zukunft weiter auf sich aufmerksam machen und so das Bamberger Jugendkonzept würdig präsentieren." red