Während seines nicht ganz freiwilligen Aufenthalts auf der Wartburg hat Martin Luther innerhalb kurzer Zeit in einem ungeheuren Kraftakt das Neue Testament ins Deutsche "verdolmetscht". Am 21. September 1522 war es dann soweit, die erste "Lutherbibel" konnte in Wittenberg gedruckt werden.

Die Lutherbibel hat wie kaum ein anderes Buch die deutsche Sprache geprägt. Sie ist Weltliteratur und gehört zum Unesco-Erbe als "Memory of the World".

Aber die Bibel ist noch mehr: "Schatz der Kirche" und "Buch der Bücher" - aktueller denn je. Mit einem kleinen "Bibel-Fest" soll am Montag, 21. September, um 18 Uhr in der Petrikirche dieses besondere Ereignis in Erinnerung gebracht werden. Es wäre schön, wenn jeder eine (Luther)Bibel zu diesem Gedenkgottesdienst mitbringen könnte. red