Es war die große Überraschung, die dem Trainer des HC Empor Rostock, Aaron Ziercke, am ersten Spieltag mit seiner Mannschaft gegen Coburg gelungen ist. Allerdings gab es gegen Friesenheim am Dienstag Abend keine Rostocker Schützenhilfe durch die 22:25-Niederlage gegen Friesenheim: "Wieder einmal haben Kleinigkeiten entschieden. Wir haben zum falschen Zeitpunkt zwei, drei klare Chancen ausgelassen, leichte technische Fehler fabriziert und sind ab da einem Rückstand hinterhergelaufen. Friesenheim hat das dann auch clever gelöst", sieht es der Rostocker Trainer relativ locker.
Denn die Situation ist ihm nicht neu: "Uns fehlt die Breite, gerade jetzt am Ende dieser Hinserie ist das ein Problem. Da fehlen einfach ein paar Körner. Gegen Neuhausen, Aue, Bietigheim war es ähnlich und die Reihe ließe sich noch fortsetzen. Es ist wie bei und täglich grüßt das Murmeltier, es wiederholt sich, das Muster ist ständig gleich."
Aber verkriechen wird sich Rostock in Coburg nicht: "Über die Favoritenrolle brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Aber wir werden wieder zu 100 Prozent alles reinschmeißen, alles geben um dem HSC Coburg noch einmal ein Bein zu stellen. Ob uns das gelingt wie im Hinspiel, müssen wir sehen. Die Mannen um Trainer Jan Gorr sind jetzt eingespielt, haben durch die Hinrunde an Stabilität gewonnen, spielen vor eigenem Publikum. Es wird alles andere als einfach, sie noch einmal zu überraschen." rbi