Christoph Böger "Wir haben die Zusammenarbeit mit Dieter Kurth verlängert. Völlig unabhängig, in welcher Liga wir nächstes Jahr spielen", erklärt Gerd Friedrich vom aktuellen Bezirksliga-Spitzenreiter SC Ebersdorf.

Der Vorstand und verantwortliche Mann in der Fußball-Abteilung ist stolz auf das bisher Erreichte, stellt auch klar, dass der Landesliga-Aufstieg alles andere als ein Muss für seinen Verein sei: "Wenn wir es sportlich schaffen, dann nehmen wir diese große Herausforderung an, obwohl wir Neuland betreten und sowohl sportlich als auch wirtschaftlich noch nicht wissen, was da auf uns zukommen würde".

Für die Zukunft gerüstet

Friedrich und Trainer Kurth sind der festen Überzeugung, dass sich die Mannschaft auch eine Liga weiter oben nicht verstecken müsste und das vorhandene Spielermaterial durchaus das Potenzial hätte, um den Klassenerhalt zu schaffen. "Doch dann müsste schon wirklich alles in der Mannschaft und im Umfeld funktionieren", blickt Friedrich in die Zukunft ohne dabei die Gegenwart aus dem Fokus zu verlieren: "Die Bezirksliga ist eine lukrative Liga und für Ebersdorf eigentlich genau die richtige. Da sind wir uns im Verein alle einig. Wir müssen nicht aufsteigen und wissen auch, dass das noch ein sehr langer und steiniger Weg in der Rückrunde ist."

Ergänzt wurde das schlagkräftige Team während der Winterpause mit einem jungen Stürmer. Wie bereits gemeldet wird Fabian Bergmann (19) vom Bayernligisten Don Bosco Bamberg den Kader in der Offensive noch einmal verstärken. Bergmann war erst vor dieser Saison aus der U19 des Baiersdorfer SV nach Bamberg gewechselt, konnte sich im Bayernliga-Team aber nicht durchsetzen.

Zwei Nachholspiele in Hinterhand

Derzeit führen die Sylvianer die Tabelle der Bezirksliga Oberfranken West mit zwei Punkten Vorsprung vor Neuling TSV Burgebrach an. Der Luxus daran: Die Kurth-Elf hat noch zwei "Joker" in Form von Nachholspielen. Der Drittplatzierte TSV Breitengüßbach hat bereits vier Punkte Rückstand und ein Spiel mehr als Ebersdorf.