Am heutigen Samstag (14 Uhr) empfängt der SV Memmelsdorf (8.) den TSV Kleinrinderfeld in der Schmittenau. Die Unterfranken feierten jüngst einen 2:1-Sieg über den ASV Rimpar und stehen mit 30 Punkten und 37:28 Toren auf Platz 5 der Fußball-Landesliga.
Der SV Memmelsdorf musste unterdessen beim TuS Röllbach eine ganz bittere Niederlage einstecken. In der 94. Min. pfiff der Schiedsrichter einen umstrittenen Handelfmeter. Die Chance zum 2:1 ließ sich die Heimmannschaft nicht nehmen. Die Truppe von Trainer Rolf Vitzthum ist seit vier Spielen ohne Sieg, der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz beträgt nur noch sechs Punkte. Der SV Memmelsdorf hat jedoch zwei Spiele weniger ausgetragen als der Relegationsplatzinhaber.
Den Negativtrend will der SVM morgen stoppen. Nicht nur, um den Abstand zu den Relegationsplätzen zu vergrößern, sondern auch, um sich mit einem positiven Gefühl und den wichtigen drei Punkten von den Zuschauern in die Winterpause zu verabschieden. Der SV Memmelsdorf stellt mit 21 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Landesliga Nordwest, die der TSV Kleinrinderfeld mit seinem Torjäger Peter Endres (10 Treffer) erst einmal durchbrechen muss. Sollten die Jungs aus der Schmittenau ihre Torchancen wieder verwerten können, dürfte einem Heimsieg nichts im Wege stehen. Der TSV wird ebenfalls einen "Dreier" anvisieren, um das Saisonziel, oben mitzuspielen, zu erreichen. Somit ist für Spannung gesorgt. red
SV Memmelsdorf: Dörnbrack - Koch, Müller, Saal, Schwarm, Kamm, Nikiforov, Baiersdorfer, Griebel, Sowinski, Wernsdorfer, Hummel, Düthorn, Schneider, Pllumbi