Nach Abschluss der Hinrunde der Bezirksliga rangiert der SC Sylvia Ebersdorf mit 33 Punkten zwei Zähler vor dem TSV Schammelsdorf an der Tabellenspitze der Bezirksliga West. Erster Rückrundengegner im Stadion am Hügelsee ist am morgigen Sonntag der Aufsteiger SV Coburg-Ketschendorf, der mit 20 Punkten Platz 10 belegt und derzeit sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat.  Sonntag, 15 Uhr: SC Sylvia Ebersdorf - SV Ketschendorf

Der SVK hat in der Vorrunde mit 13 Toren die wenigsten Gegentreffer aller Teams hinnehmen müssen und beim Saisonauftakt auf dem Buchberg tat sich die Sylvia sehr schwer mit der kompakten Verteidigung und dem hohen Pressing der Schuberth-Truppe.

Doch mittlerweile hat sich das Team von Dieter Kurth gefunden und nach einer Siegesserie von sechs Spielen in Folge und einem Torverhältnis von 18:2 die Tabellenspitze erobert. Insbesondere die Abwehr, die in den ersten Saisonspielen teilweise bedenklich wackelte, steht mittlerweile sattelfest, vor allem seitdem der gelernte offensive Mittelfeldspieler Maximilian Tranziska in den Abwehrverbund gerückt ist. Eine weitere Trumpfkarte ist die Treffsicherheit der Schwarz-Weißen, denn elf verschiedene Spieler haben mittlerweile 45 Tore erzielt und so ist man in Ebersdorf auch zuversichtlich, dass das Team im Vergleich zum Spiel gegen Ebensfeld noch eine Schippe zulegen und mit einem Sieg gegen den SVK die Tabellenspitze verteidigen kann.

Sehr kritisch blickt Ketschendorfs Trainer Patrick Schuberth auf das letzte Spiel zurück: "Die Partie in Sonnefeld hatte nichts mit Fußball zu tun. Wir hatten nicht unseren besten Tag und die Platzverhältnisse ließen keinen Spielfluss zu. Trotzdem haben wir wieder einmal die Null gehalten und damit zur Hinrunde die wenigstens Gegentreffer bekommen. Das ist auch der Grund für unseren Tabellenplatz." Gegen Ebersdorf erreicht die Personalnot nach den Worten des Spielertrainers ihren bisherigen Höhepunkt. Aus einem 20er-Kader der ersten Mannschaft stehen nur noch zwölf Leute zur Verfügung. "Und das ausgerechnet gegen den Primus und der Mannschaft der Stunde." Trotzdem will sich der SVK wehren und kämpfen. "Unsere Punkte müssen wir aber gegen andere Teams holen", so Schuberth. jv/ps Samstag, 16 Uhr: TSV Mönchröden -  TSV Ebensfeld

Zum Rückrundenauftakt hat der TSV Mönchröden Heimrecht gegen den TSV Ebensfeld. Die Gäste reisen als Tabellenvorletzter an und konnten bisher nur einen Sieg verbuchen. Nach dem 14. Spieltag und der Heimniederlage gegen den TSV Sonnefeld gab es auch einen Trainerwechsel.

Die "Mönche" konnten sich nach dem Kerwa-Sieg gegen Jura Arnstein auf Rang fünf verbessern. TSV-Coach Thomas Hüttl möchte mit seinem Team gegen den schlagbaren Kontrahenten natürlich nachlegen. Er verweist aber auch darauf, wie schwer sich seine Mannschaft beim 0:0 im Hinspiel gegen die kompakte Ebensfelder Defensive tat. mca TSV Sonnefeld - TSV Marktzeuln

Nach fünf Runden, in denen der TSV Marktzeuln ungeschlagen blieb, musste er zuletzt beim FSV Buttenheim eine 0:2-Niederlage hinnehmen. In Sonnefeld geht es gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. Die Hausherren holten jüngst gegen den SV Ketschendorf beim 0:0 einen Zähler. Zu wenig, um sich von der gefährdeten Zone weiter abzusetzen. Derzeit liegen die Sonnefelder einen Punkt hinter den Zeulnern. Drei Zähler wären für jedes Team wichtig, um sich ein Polster zu den Abstiegsplätzen zu verschaffen. Die Sonnefelder sind unter Intrimstrainer Benjamin Demel noch ungeschlagen.

Das Gästeteam um Spielertrainer Lukas Engelmann will eine Niederlage auf jeden Fall vermeiden und sich für die 1:2-Hinspielniederlage auf eigenem Platz revanchieren. ct