Mit einem 3:1-Erfolg über den VfB Neuensorg hat der SV Hafenpreppach, der als Tabellendritter der Fußball-A-Klasse Coburg 3 eine tolle Saison gespielt hat, den ersehnten Sprung in die Kreisklasse geschafft. Großer Anteil an diesem Erfolg gebührt Spielertrainer Benjamin Fischer, der es bestens versteht, die "junge Garde" zu begeistern und sie zu einer Einheit zusammenzuschweißen.
Die Mannschaft habe sich toll entwickelt, sagt der Trainer, und es stecke noch viel Potenzial in ihr. Dies gelte es herauszukitzeln, vor allem in der kommenden Saison, wenn der SV eine Klasse höher spielt, wo dann den Nachwuchskräften wieder einiges mehr abverlangt wird.


Holpriger Start

Doch in der Vorrunde kam das Team schwer in die Gänge und lief den vorderen Plätzen hinterher, wobei bei einer so jungen Mannschaft Höhen und Tiefen in Kauf zu nehmen sind. Doch nach der Winterpause ließ sie so gut wie nichts anbrennen. Mit acht Siegen, einem Unentschieden bei lediglich einer Niederlage zeigten sich die Hafenpreppacher äußerst sattelfest, was am Saisonschluss den dritten Platz einbrachte - und nach dem Verzicht des SVM Untermerzbach die Relegationsteilnahme.


Zufrieden mit dem Kader

Ausreichend besetzt sei der Kader, erklärte Fischer, zumal auch die Zweite Mannschaft mit dem Gewinn der Meisterschaft in der B-Klasse für positive Schlagzeilen sorgte. Der eine oder andere Spieler aus der "Zweiten" musste bei Engpässen aushelfen, was wichtig war, um eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken zu können. In der kommenden Spielsaison stoßen weitere vier Jugendspieler dazu, die ins Profil des SVH passen dürften, womit die Philosophie des Sportvereines, junge Kräfte zu integrieren und weiter zu entwickeln, fortgeführt wird. Das Klima allgemein, ob mit den Spielern, dem Vorstand oder der sportlichen Leitung, lobte Fischer in den höchsten Tönen. Man arbeite Hand in Hand und alle ziehen an einem Strang. Ohne diese Tugenden wären diese Erfolge auch nicht möglich gewesen. Fischer, Inhaber des B-Scheins, geht in der kommenden Saison in sein drittes Jahr beim Aufsteiger und ist guter Dinge, auch in der Kreisklasse bestehen zu können. di