100 Mitglieder, davon 25 Frauen, gehören dem SV Windheim derzeit an. Das berichtete Schriftführer Sebastian Roth in der Generalversammlung, die noch vor den Ausgangsbeschränkungen stattgefunden hat. Vorsitzender Robby Kuhn bedauerte, dass nur 13 Mitglieder ins Sportheim gekommen waren.

Das Sportfest und der Wirtschaftsbetrieb sind die Haupteinnahmequellen für den Verein, berichtete Kassiert Herbert Möhler. Das Geld werde für den Spielbetrieb, die Pflege der Sportanlage und den Unterhalt des Sportheims benötigt.

Vorsitzender Robby Kuhn bedauerte die Auflösung der langjährigen Spielgemeinschaft mit dem SV Morlesau. Im vergangenen Jahr, bei der Suche nach neuen Spielgemeinschaftspartnern, seien die Interessen beider Vereine zu stark auseinandergegangen, so dass sich der SV Windheim allein mit dem SC Diebach zusammengetan habe. Zudem sei die Spielerdecke in Windheim extrem dünn, weil einige Spieler verletzt seien.

Wie das Jahr weitergeht, kann derzeit niemand sagen. Aber die Vorbereitungen für das Sportfest seien im Gange, so der Vorsitzende. Er appellierte an alle Mitglieder, anzupacken und das Fest auch zu besuchen. Eine Enttäuschung sei da im vergangenen Jahr das Johannisfeuer gewesen, als nur zehn Besucher kamen. Es sei fraglich, ob es heuer überhaupt noch stattfindet. Außerdem werde der Altpapiercontainer am Sportplatz abgeschafft, denn er lohne sich nicht mehr.

Kassier Herbert Möhler merkte an, dass der Verein ohne Preisschafkopf und das Brennerfest finanziell schlecht überleben könne. Es seien dringend neue Ideen notwendig. Herbert Aul machte den Vorschlag, statt des Johannisfeuers einen Sommer-Preisschafkopf auszutragen. Auch ein Wizard-Turnier sei möglich. Herbert Möhler brachte eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags ins Spiel, was aber viele nur als letzte Möglichkeit sahen. Tobias Bold hatte die Idee, als Brennholz künftig kostengünstig Schnittreste vom Sägewerk zu beziehen. red