Der erst seit einem Jahr tätige Vorsitzende des SV Cottenau, Heiko Pittermann, zeigte sich in der Hauptversammlung mit der sportlichen Situation der ersten Fußballmanschaft sehr zufrieden. Nach dem Abstieg aus der A-Klasse stehe das Team des jungen Trainergespanns Thomas Opel und Kai Kolbe im Vorderfeld der B-Klasse. Der Verein zähle gegenwärtig 153 Mitglieder.
Als erste Amtshandlung habe er den Küchenumbau in Angriff genommen, so der Vorsitzende. Ebenso seien in den Duschen neue Drückerarmaturen installiert worden, um den Wasserverbrauch zu senken. Erfreut zeigte sich Pittermann, dass man neben dem altgedienten Karl-Heinz Schwab mit Lars Hooter einen zweiten Schiedsrichter im Verein habe.
Der Vorsitzende erinnerte auch an die gesellschaftlichen Veranstaltungen wie das Kaffeekränzchen, die Saisonabschlussfeier, das Sportfest oder den italienischen Abend. Auch die Krenfleischkerwa im November habe wieder zahlreiche Gäste in das Sportheim gelockt.
Sportlich setze man auf junge, ehrgeizige Spieler mit Perspektive, die sich mit dem Verein identifizieren, schloss Pittermann.
Spielleiter Thorsten Schlaf lobte die gute Arbeit des Trainerteams und forderte die Aktiven auf, das Ziel des Wiederaufstiegs nicht aus den Augen zu verlieren. Schlaf freute sich vor allem darüber, dass wieder eine zweite Mannschaft gebildet werden konnte.
Kassierer Michael Kollerer berichtete, dass der Küchenumbau gut 5000 Euro gekostet habe und das bereits genehmigte Kleindarlehen über 5000 Euro für die geplante Erneuerung der Warmwasseraufbereitung unumgänglich sei.
Das Spendenaufkommen des Vereins mit 7623 Euro bezeichnete Michael Kollerer als überragend.
Großes Lob erhielt der Verein von Bürgermeister Hermann Anselstetter: "Mit eurem neuen Vorstand, dem jungen Trainerteam und der stark verjüngten Mannschaft habt ihr euch für einen erfolgversprechenden Weg entschieden." Als einmaliges SV-Projekt, das weit über Oberfranken hinausstrahle, lobte Anselstetter den Frauen-Fanclub rund um Waltraud Wunderlich.
Vorsitzender Heiko Pittermann unterrichtete die Versammlung noch darüber, dass er in Kürze für voraussichtlich elf Monate als Sicherheitsbeamter an die deutsche Botschaft in Washington abgeordert wird. Rei.