Friesen — 16 Spiele hat der SV Friesen noch Zeit, den drohenden Abstieg aus der Landesliga Nordost zu verhindern. Vier davon stehen vor der Winterpause auf dem Programm, und schon da muss versucht werden, den Rückstand von drei Punkten auf einen der Relegationsplätze oder fünf Zählern zum direkten Klassenerhalt zu verringern.
"Die Spieler müssen begreifen, dass sie mitten im Abstiegskampf stecken", sagt Carlo Werner. Er ist seit Dienstagabend neuer Trainer und damit Nachfolger von Andreas Lang, der von seinem Amt zurückgetreten ist (wir berichteten).
Vor ziemlich genau sechs Jahren leitete er letztmals ein Training in Friesen. Vom Stamm der damaligen Mannschaft sind mittlerweile nur noch Dominik Zwosta und Siegfried Kirschbauer dabei. Bei der ersten Trainingseinheit am Donnerstag konnte Carlo Werner außerdem Christian Brandt und Frank Fugmann begrüßen, die er aus seiner Frohn lacher Zeit noch kennt.
Eine schwierige Aufgabe wartet auf den neuen Trainer gleich in seinem ersten Spiel, denn heute um 14 Uhr muss der SVF beim TSV Buch antreten, der noch immer Rang 2 im Visier hat. Werner sieht es gelassen: "Leichte Aufgaben gibt es sowieso nicht. Wir wollen auf jeden Fall den Punkt, den wir beim Anpfiff haben, bis zum Schluss verteidigen."


Kaum Änderungen

Große Änderungen sind in der Kürze der Zeit nicht zu erwarten. Vermutlich wird er einige Positionen anders besetzen, aber mit Ausnahme von André Zapf (verletzt) baut er auf den gleichen Kader wie zuletzt. Und er ist überzeugt, dass die Mannschaft genug Qualitäten hat, um den Klassenerhalt zu schaffen. Werner: "Das ist unser Ziel, egal ob es auf direktem Weg oder über die Relegation gelingt."
Im Hinspiel Ende Juli gab es ein 1:1; Torschütze war damals Nils Firnschild. Heute soll wieder zumindest ein Punkt geholt werden.
SV Friesen: M. Fröba/Kirschbauer - Woitschitzke, Roger, Brandt, Zwosta, Fugmann, Nützel, N. Fröba, Marzog, Sudol, Bernegg, Köcher, Höhn, Firnschild, Kestel, Münch. han